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Das zu erklären, würde eine so umfangreiche Antwort vorraussetzen, dass es jeden Rahmen sprengen würde.
Wie kam ich zur Fotografie?
Es fing mit alten Freunden an, die mich mit Musik aus dem Gothic-Genre und den damit einhergehenden Ansichten bekannt gemacht haben. Es ging weiter mit dem Tod eines nahen Angehörigen, der zur Folge hatte, dass ich meine Ruhe und Besinnung auf dem heimischen Friedhof suchte. Und es endete mit der Erkenntnis, dass Friedhöfe so ungemein viele (zumindest damals) unbekannte oder unentdeckte bzw. wenig geschätzte Kostbarkeiten enthalten, die es wert sind auch für die Momente, in denen man nicht auf einem Friedhof sein kann, greifbar gemacht zu werden.
Und genau auf diesem Weg kam ich auch zu meinen Hauptmotiven: den Friedhöfen. Dass mitunter auch andere Dinge (Natur, Haustiere, historische Bauwerke, ich selbst) vor die Linse kommen, dient der allgemeinen Abwechslung, meinem Spieltrieb und ist, glaube ich, ganz natürlich.
Was kann ich, fotografisch gesehen?
Genau weiß ich das nicht. Ich bin nicht völlig ungebildet an die Sache gegangen. Ich kenn die Einstellmöglichkeiten an meiner Kamera, ich hab ein bischen Kenntnis davon, wie man ein Foto spannend gestaltet und ich kenne auch die gängigen Einstellungen von Bildbearbeitungsprogrammen. Der Rest ist Schicksal und Bauchgefühl.
Was gehört zu meiner Ausrüstung?
Technische Details und Modellbezeichnungen interessieren hier wahrscheinlich niemanden. Fakt ist: Ich fotografiere mit meiner Handykamera, einer einfachen Digitalkamera und einer digitalen Spiegelreflexkamera. Für selbige hab ich ein Weitwinkel- und ein Teleobjektiv, ein Stativ und einen Fernauslöser. Damit reicht es als Grundausstattung für mich als Hobbyfotografen. Technischer Überbietungswahn frei nach dem Motto "Guck-mal-was-ich-mir-leisten-kann!" ist einfach nicht mein Ding.
Was will ich erreichen?
Völlig egoistisch, wie der Mensch nunmal ist, möchte ich Bilder, die mich an die Stimmung erinnern, die ich beim Knipsen verspürt habe. Dabei stehe ich auf Melancholisches, Weh- bzw. Schwermütiges, Bedrohliches, (Natur)Gewaltiges, Ehrfurcht Gebietendes, Mystisches, Magisches, Trauriges, Verzweifelndes, Resignierendes, Morbides, einfach rundum Düsteres aber auch Verträumtes, Romantisches, Idealistisches. Ich möchte, dass sich Gefühle widerspiegeln, die ich kenne, oft verspüre und erinnern will. Wie bei allem im Leben, ist man selbst die Höchste Instanz, vor der man sich beweisen muss. Daher müssen mir die Bilder gefallen, die ich hier hochstelle. Tun sie das nicht, fliegen sie früher oder später wieder raus.
Was bleibt?
Der Dank an alle fcler, die mich mit ihren Fotos inspirieren und darüber hinaus an alle diejenigen, die meine Fotos kommentieren, ohne mich zu kennen bzw. irgendwelche Sympathien für mich zu hegen.
Da geb ich dir doch gerne Infos: Bei dem Herrn handelt es sich um den hl. Bartholomäus, dem bei lebendigem Leib die Haut abgezogen wurde. Geschaffen hat diese bemerkenswerte Skulptur Marco d'Agrate im Jahr 1562.
Herzliche Grüsse aus Zürich
Markus
Hei Tyria... Lange nix gehört von dir. Na, dann hörst (bzw. liest) du halt mal was von mir :-) Ich wünsch dir was fürs 2011. Was, das darfst du dir selber aussuchen! Liebe Grüsse und alles Gute aus Zürich
Markus
Hallo Tyria,ich danke Dir ganz herzlich für Deine nette Anmerkung.Habe es auf Deinen Hinweis in den Wettbewerb hochgeladen.
Ich wünsch Dir einen schönen 3. Advent.
LG Bernd
Hi Tyria.
Ich halte viel von konstruktiver Kritik. Gerade Dein Bild, dessen Umsetzung und Deine emotionale Einführung bilden dafür eine Einheit. Das kann man mit einem Satz gar nicht ausdrücken.
Ich hoffe, dass Deine Stimmung wieder heller wird.
Moin Tyria,
vielen Dank für deine schöne Anmerkung! Dein "was will ich erreichen?" gefällt mir - neben den Fotos - sehr gut! Momente für die Ewigkeit... und drei Minuten.
Schöne Grüße aus Hamburg,
Holger
Hi Tyria,
vielen Dank. Für Deinen Tip . Ich glaub , das nächstmal nehme ich einfach nochmal meine andere Mittelformat mit, die hat ein Weitwinkel-Objektiv .-)))
hallo tyra,
du hast ganz recht mit deiner bemerkung, dass es unscharf ist. das foto war eine herausforderung! wie du erwähnst, ist es in den gruften dunkel. wenn ich einen blitz angewandt hätte, wäre die spiegelung der bäume mit dem herrlichen gelb leider weggeblitzt worden und nur der stein wäre sichtbar gewesen. da jedoch die stimmung so wundervoll war, und das licht diesen herrlichen goldenen schein zauberte, habe ich in kauf genommen, dass es unscharf wurde. ich mag es trotzdem sehr und freue mich über deine anmerkung. herzliche grüße von helga