Fotos de Nu.Participation au forumVender fotosCréer davantage d´albums photo ?Enregistrer davantage de favoris ?Enregistrer davantage d´amis ?Enregistrer davantage de photos ?Vote pour la galerieAfficher l'identité de ce membreEnregistrer davantage de photos ?Accès à toutes les versions linguistiques ?Les membres payants peuvent, dès 4€, utiliser toutes les fonctions de fotocommunity.
Der Ausdruck der beiden ist umwerfend. Auf diesem Foto möchte man sie knuddeln - ganz im Gegensatz zu den anderen Aufnahmen. Dort sehen sie wirklich furchterregend aus. Deine Foto-Reihe gefällt mir wirklich gut.
Viele Grüße
Nicole
Für mich ist dieses Bild eines der besten Wolfsaufnahmen, die ich je sah. Ich bin total fasziniert von diesen Blicken!
Und - der Schnee erfrischt doch auch ein bisschen bei dieser Hitze heute :-))
Diese Aufnahme befindet in der Sektion Hunde der übergeordneten Kategorie Zoo, Wildpark und Falknerei. Mehr kann man nicht tun. Sobald diese Sektionen abgeschafft werden, werde ich alle meine Aufnahmen frei nach Fritz Pölking klassifizieren, um Mißverständnisse auszuschliessen.
Gruß an alle Kommentatoren, Pro- und Contravoter, die Vorschlagende, Wohlgesonnene und Mißgünstige...
dennoch ist es wohl keine "sackhaarspalterei/wortklauberei" (peinliches zitat), einen unterschied zwischen gehege und wildlife zu machen.
bei wildlife dürfte das foto überhaupt und dann noch dazu die komposition im besonderen eine ganz andere liga darstellen.
das zu wissen, sollte man hier aber schon voraussetzen können ...
Herwig, auch wenn Du Dich mit Deinen Anmerkungen wie "Sackhaarspalterei", "ich bin gespannt (naja..nicht wirklich...)" oder "Mr. Superschlau" eigentlich schon selber disqualifiziert hast, versuche ich trotzdem mal den Unterschied zu erläutern. Aber irgendwie widerstrebt mir so eine Art, miteinander in einer Community umzugehen, bitte vielleicht mal etwas netter miteinander umgehen, Danke. Ich versuche also meine Ärger bzgl. Deiner Reaktion konstruktiv umzusetzen und für die Gemeinschaft etwas mehr zu schreiben, als "tolles Bild" oder "schöner Wolf" :-)
Zuvor jedoch eine Anmerkung für Peter, Du hast Dein Bild in der korrekten Sektion hochgeladen und nirgends versucht den Eindruck zu vermitteln, dass dies eine "Widlife"-Aufnahme ist. Dies ist 100% richtig und fair so, mein Kommentar bezog sich auch nicht auf Dein Bild, sondern auf den Jubelkommentar vom Herwig bzgl. "Wildlife" oben. Dein Bild ist gut so, wie es ist und vorgestellt worden ist. Basta :-) Es besteht für Dich kein Grund, Dich wegen meiner Anmerkung zu rechtfertigen, Du hast alle richtig gemacht! Ich mache selber oft Gehegeaufnahmen, sehr gerne auch von Wölfen, öfters auch im Bayerischen Wald, ich kenne die Problematik, eine gute Gehegeaufnahme zu machen, aus eigener Erfahrung. Mir liegt es wirklich fern, Deine Aufnahme zu disqualifizieren, "nur" weil sie im Gehege entstanden ist! Meine folgende Anmerkung bezieht sich also nicht speziell auf Dein Bild. Aber sollten wir in der FC nicht mal etwas mehr miteinander diskutieren, statt entweder nur kurze Jubelphrasen oder Beleidigungen zu posten? Lasst uns mal mehr und ernsthafter diskutieren, deshalb schreibe ich jetzt auch mal mehr als drei, vier Zeilen...
Was macht den Unterschied Gehege-/Zooaufnahmen vs. Wildlife aus?
Was macht die Faszination "Wildlife" aus?
Was ist der Reiz dabei?
Wo sind die Schwierigkeiten und Probleme?
--> Tiere finden...
Es fängt mir der Problematik an, überhaupt die Tiere in der Natur zu finden! Ich rede jetzt nicht von den Enten im Stadtpark, sondern von wilden Tieren wie Wölfe, Dachse, Rehe und Rotwild, Bären, Greifvögel und Gemsen usw. usw. usw. Um mehr als einen zufälligen Schnappschuß zu erhalten, muss man sich ersteinmal mit der Art auseinander setzen! In welche Region, auf welchem Kontinent leben diese? Wo halten sie sich zur aktuellen Jahreszeit auf? Wo sind im aktuellen Revier ihre bevorzugten Fress- oder Ruhezonen? Wie kann man sich ihnen nähern? Ohne sie zu stören? Welche Jahreszeit ist schlecht, welche besser (Brunftzeit, Aufzuchtzeit der Jungtiere...), welche ist schlechter? Ist es bei dieser Art besser, sie im Ansitz/Tarnzelt/Versteckt aufzulauern? Oder besser gegen den Wind anzupirschen? Oder die Tiere auf sich zukommen zu lassen? Wie können die Tiere mich entdecken? Geruch? Sicht? Gehör?
Im Gehege/Zoo ist es einfach, ich schaue an der Kasse auf den Plan und gehe dann gezielt zum gewünschten Gehege :-)
--> Nachtschicht...
Wann sind die Tiere eigentlich "sichtbar", wann haben sie ihre Ruhepausen, zu denen sie nicht aktiv und i.d.R. zurückgezogen sind? Tiere in der Natur haben wegen schlechter Erfahrungen mit den Menschen die "mistige" Eigenschaft, zu den "unmöglichsten" Uhrzeiten aktiv zu sein, man muss in der Regel bereits vor Sonnenaufgang vor Ort oder besser noch im Versteck sein. Oder die andere Art ist nachtaktiv? Oder zumindest in der Dämmerung mit ihren technischen Problemen?
Im Gehege/Zoo werden die Tiere in der Regel tagsüber aus ihren Höhlen rausgeworfen und die Türen dazu verschlossen, damit der zahlenden Zuschauer sie sehen kann, artgerechte Gehege wie das Freigelände im Bayerischen Wald, wo Peters Aufnahme entstanden sind, sind da eher die Ausnahme...
--> Fluchtdistanz...
Tiere in der Natur haben eine Chance, ihre natürliche Fluchtdistanz zum Menschen zu wahren. Der aus Sicht der Natur doch eher tollpatschige, klappernde und schwitzende Naturfotograf, beladen mit >15kg Ausrüstung inkl. dem angesprochenen 500er oder 600er Supertele, Thermoskanne, Stativ, Klapphocker usw., wird in der Regel schnell von den Tieren bemerkt und diese fliehen lange, bevor der Stadtmensch sie überhaupt gesehen hat. Es verlangt viel Mühe und Erfahrung, sich den Tieren so vorsichtig zu nähern, dass man sie nicht verscheucht.
Im Zoo/Gehege haben die Tiere i.d.R. keine Rückzugsmöglichkeit, die meisten Gehege sind so aufgebaut, dass man sie überall sehen und fotografieren kann. Ausnahmen bestätigen die Regel, ich verweise auf die glücklicherweise immer mehr werdenden artgerechten Gehege, die auch Versteckmöglichkeiten bieten.
--> Entfernung Motiv - Fotograf
Bedingt durch die bereits angesprochene Fluchtdistanz ist in freier Natur die Entfernung zum Motiv in der Regel größer, als im Zoo/Gehege. Leute ohne eigene Erfahrung überschätzen gerne die Wirkung eines 500er oder 600er Superteles, selbst mit Telekonverter kann man damit "auch nur mit Wasser kochen" :-) Deshalb sind formatfüllende Aufnahmen von Tieren unter "Wildlife"-Bedingungen wesentlich schwerer zu erreichen, als in einem Zoo mit begrenzter Gehegegröße. Ausnahmen bei artgerechter Haltung, da wird es auch im Zoo schwerer, aber lasst uns mal die saubere Theorie betrachten...
Ach ja Entfernung, da war doch noch was ;-) Wildtiere leben normalerweise nicht in Stadtnähe, man muss also oft eine lange Anfahrt und anschließend eine verschärfte Wanderung investieren, um überhaupt in ihr Revier zu kommen...
Wegen der oben angesprochenen Problematik hat es der "Wildlife"-Fotograf ungleich schwerer, überhaupt das tierische Wunschmotiv in einer ausreichenden Größe in den Sucher zu bekommen. Er hat sich das Kriterium "Motivgröße" bereits wesentlich härter erarbeitet, als sein Kollegen im Gehege für das Gesamtbild. Jetzt endlich hat der Fotograf die Chancen auf ein "Beweisfoto", das Naturfreunde bestimmt begeistern kann, aber nach fotografischen Gesichtspunkten eher "nun ja" ist.
Wir in der Fotocommunity haben jedoch unseren Schwerpunkt auf das "Fotografieren" gelegt, deshalb kommt jetzt die Kür für Wildlife-Fotografen. Ein guter Wildlife-Fotograf schafft es jetzt, trotz mistigem Dämmerungslichtes, alternativ strömenden Regens, stechender Moskitos, eingeschlafener Beine usw. usw. ein Bild zu zaubern, welches auch nach fotografischen Kriterien überzeugen kann, welches eine Geschichte erzählt, die Tiere in ihrem natürlichem Umfeld und bei ihrem natürlichen Verhalten zeigt, welches einen ansprechenden Bildaufbau hat, technisch einwandfrei ist (Schärfe, Schärfeverlauf, Belichtung...) usw. Der Wildlife-Fotograf hat also eine sehr große Hürde zu überwinden, bevor er überhaupt -- jedoch unter erschwerten Bedingen -- die fotografisch-technischen und bildgestalterischen Probleme angehen kann. Und Herwig, da sind wir ausnahmsweise mal einer Meinung, auch ich finde, dass ein Wildlife-Foto technisch und gestalterisch gut sein muss, aber um dieses Ziel zu erreichen, muss man wildlife wesentlich mehr können und investieren, als unter kontrollieren Bedingungen im Zoo.
Warum gibt man sich die Qual "Wildlife" denn dann trotzdem? Oder zumindest von Zeit zu Zeit?
Wenn man an einem frostigen Morgen den Grizzly am noch dampfenden Riss sieht, wenn man in der unmittelbaren Nähe Wölfe heulen gehört hat, wenn man einen Adler oder eleganten Falken wirklich in Freiheit aus der Nähe beobachten durfte, die Gewalt kämpfender Bisonbullen nur wenige Meter entfernt erleben durfte, Jungfüchse am Bau beobachtet hat oder eine Wasseramsel bei der Jagd am funkelnden Bach gesehen hat, dann merkt man, das Wildlife-Fotografie mehr als ein gutes Foto ist, es ist das Gesamterlebnis, welches man selber erleben muss, welches man nicht durch lesen erleben kann. Wenn dann noch gute Fotos dabei entstehen, dann hat man sich diese mit ungleich mehr Kenntniss, Fleiss und Interesse an der Natur erarbeitet und darf stolz darauf sein! Okay, Glück ist auch hilfreich dabei :-)))
Mein Plädoyer für Wildlife soll aber kein Verriss von Zoo/Gehege sein, wie gesagt, ich fotogafiere selber oft und gerne im Zoo/Gehege. Nicht jeder hat das Können, die Zeit (!), das Geld und auch nur die Geduld, "wildlife" zu arbeiten. Und das ist auch gut so, denn sonst wäre die Natur ziemlich überlaufen und die Tiere würden unverhältnismäßig viel gestört. Beide Arten haben ihre Daseinsberechtigung, beide Arten zu Fotografieren haben ihre eigenen Probleme. Wegen der (meiner Meinung nach) wesentlich höheren Schwierigkeit, ein gutes Wildlife-Bild zu erreichen, sollte man jedoch aus Fairnisgründen (!) ein Bild als Wildlife oder Zoo/Gehege klassifizieren, wie es Peter ja auch gemacht hat. So bekommt die Leistung der Fotografen einen realistischen Hintergrund.
Ist es jetzt etwas klarer geworden, worauf ich hinaus möchte?
Herzliche Grüße,
Axel
Und Peter, es geht hier wirklich nicht daraum, Dein wunderschönes Wolfsbild irgendwie herabzuwürdigen, ich als Wolfsfan wäre der Letzte, der soetwas machen würde.
danke Axel Stein, für diesen überaus ausführlichen und inhaltsreichen vortrag.
in extremer kurzform war das auch mein anmerkungsinhalt.
all das könnte aber auch jeder selbst hier wissen (oder sich nach denkanstoß zumindest selber denken), sofern es ihm nicht nur darauf ankäme, markig sein sollende sprüche abzusondern ...
(und das gilt auch dann, wenn man nicht "spezialist" des entsprechenden genres ist).
aber nach diesem perfekten vortrag sollten es sogar "dumme menschen" (zitat) verstanden haben ...
:-)
soviele haßtiraden für jemanden, den man angeblich ignoriert?
herr beitsch, sie diskreditieren sich mit nahezu jedem wort selbst.
einen mißliebigen user als "mr. superschlau" abzutun, seine anmerkungen als "gesülze", oder "müllanmerkungen", das hat schon was, zeugt von souveränität (oder nicht vielleicht doch eher von kleinheit?)
das schönste aber: mir durch die apostrophierung "mensch" das menschsein abzusprechen, das hat bislang noch keiner fertiggebracht. was bin ich denn in ihren augen? unmensch? gewürm gar? darf ausgerottet werden? mann, mann ...
im übrigen wäre es schön gewesen, wenn sie bei der wahrheit geblieben wären -
(und das sollte selbst mit schaum vor dem mund noch gelingen)
p.s.:
so ein "pardon" an den fotografen ist mehr als scheinheilig, wenn man zuvor dessen galeriefoto ausgiebig ausnutzte, um seine eigenen animositäten loszuwerden - hinterher aber dann schweifwedelnd das "pardon" ...
Chr.A. , 9.08.2008 à 14:16 Heures
Für mich ist dieses Bild eines der besten Wolfsaufnahmen, die ich je sah. Ich bin total fasziniert von diesen Blicken!Und - der Schnee erfrischt doch auch ein bisschen bei dieser Hitze heute :-))