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Respekt!!!
ich find es schon schwierig einen wilden Greifvogel überhaupt mal (egal ob sitzend oder im Flug) zu erwischen. Aber dann noch eine solche Szene zu treffen?!? Und dann in dieser Quali!!!
Einfach großartig!!!!
vlg
Carina
Solche Kämpfe sehen zwar spektakulär aus, werden aber meist durch den Luderplatz provoziert (nichts gegen kontrollierte Wildlife-Fotografie). Um solcherart Energieverschwendung der Tiere zu vermeiden, würde ich eher mehrere, kleine Luderplätze anlegen. Die Szene als solche dürfte am herkömmlichen Luderplatz eine Standardsituation darstellen und ist ja vom Fotografen auch gewollt. Mein Fall ist das nicht, aber die technische Ausführung ist bestimmt toll... Gruß TBB
Wenn wir uns hier schon von den ursprünglicheren Wurzeln menschlicher Vergnügungen so weit entfernt haben, dass Hahnenkämpfe nicht mehr erlaubt sind, dann ist ja fein, dass es wenigstens so Bussard-Prügelplätze anzumieten gibt!
Da dies "Sujet" ja auch (aus guten Gründen!) weder im Zoo noch in Falknereien "im Angebot" ist, hier für die Galerie aber doch ständig weiter "nachgefragt" wird, braucht es natürlich auch Spitzenfotografen, die die nötigen Mühen und Kosten auf sich nehmen.
Und den letzten 10 "preisgekrönten" Bussardbildern dieser Art steht dies ja auch in nichts nach! Man sollte sie vielleicht (jedenfalls was alles gerade "schön scharf" geworden ist ;-) nur gleich in der Galerie hochladen können, dann hätte man sie bei den wirklich "Wildlebenden Greifvögeln" doch etwas vor den Füßen weg! ;-)
lg Wulf
Lieber Wulf,
was Du schreibst, ist in einem entscheidenden Punkt Unfug: in der Galerie ist bisher in diesem Winter ein Bild von kämpfenden Bussarden am Luder. Nicht mehr. Bevor man sich so wortgewaltig und zugebenen wohlformuliert aus dem Fenster lehnt, sollte man die Richtigkeit der eigenen Aussagen überprüfen.
hallo Peter,
wenn es so sein sollte, bitte ich dafür um Entschuldigung und gehe gleich schnell nochmal nachzählen!
Aber die genaue Anzahl der wie enthusiastisch begrüßten Aufnahmen solcher künstlich provozierten (und gerade für Mäusebussarde oft sehr gefährlichen!) "Kampfszenen" an wochenlang installierten Fotografierplätzen war nicht der eigentliche Kritikpunkt!
lg Wulf
Meinst Du wirklich, dass man den Bussarden über den Winter helfen kann, wenn man die Luderplätze nur ein paar Tage installiert?
Denkst Du nicht auch, die Anzahl der verhungernden und erfrierenden Bussarde ist weitaus höher, als die Zahl derjenigen, die sich bei einem solchen Kampf lebensgefährlich verletzen?
Wow. Schon unter diesem Bild haben es tatsächlich auch zwei Leute gewagt, auf die Dekadenz dieser vermeintlichen Überlebenshilfe für die "armen Raubvögel" hinzuweisen. Die allein von der "Wahnsinns-Technik" faszinierten Anmerkungen mal weg gedacht, bleibt schon ein ernsthafter Denkanstoß, mal über festgefahrene Denkweisen nachzudenken: Bussarde können wie fast alle Vögel fliegen und wechseln die Nahrungsreviere nur dann nicht, wenn eine künstliche Tradition eingerichtet wird. Wenn diese sich dann auch noch auf einen einzelnen Punkt beschränkt, entsteht eine ALLEIN vom Menschen zu verantwortende, gefährliche Konkurrenzsituation - das hat Wulf meiner Meinung nach deutlich zum Ausdruck gebracht, Peter..
Verstreute Luderplätze mögen bei Extremwetter durchaus angebracht sein, Luderplätze mit dem vorrangigen Ziel, scharfe Kampfszenen einzufangen, halten nur die glücklichen Motivjäger und deren Publikum für legitim. Den Vergleich mit mittelalterlich anmutenden Hahnenkampftraditionen sollte Wulf sich patentieren lassen..
Gruß Toni
Scharfe Kampfszenen einzufangen ist tatsächlich ein wichtiger Antrieb, sich an einem Luderplatz auf die Lauer zu legen. Den Vergleich mit den Hahnenkämpfen finde ich recht nett, er trifft allerdings nicht den Kern, da der Grund für den Zweikampf beim Hahnenkampf nicht der Hunger und die Konkurrenz um Futter ist.
Daß auch Bussarde fliegen können ist wahr, allerdings können sie das in einem kalten Winter wie diesem nur über recht kurze Distanzen, ohne auszukühlen b.z.w. ohne Nahrung aufzunehmen. Und was passiert, wenn der Bussard in einer Region nichts mehr zu fressen findet? Er fliegt woanders hin. Er und seine Artgenossen, die, wenn sie auf dem Weg ins hoffentlich erreichbare Futtereservoir nicht verendet sind, sich dort wieder mit ihm treffen. Und dort werden Kämpfe ausgetragen werden um die vorhandene Nahrung. Spektakuläre Kämpfe. Fotografierenswerte Kämpfe. Hoffentlich gibt es dann dort auch eine Hütte, in die ich mich setzen kann, um das natürlichen Kampf ums Überleben zu fotografieren. Schade, wenn nicht.
Was ich damit sagen möchte ist, dass sich durch die Anlage eines Luderplatzes nur die Möglichkeit, die Tiere zu fotografieren ergibt, Kämpfe allerdings auch ohne deren Existenz immer stattfinden würden.
hallo Peter,
Die sogenannten Luderplätze (egal welcher zeitlichen Ausdehnung) sind eine Einrichtung aus dem "wirklichen" Jägerleben, als man mit dieser Jagd-"Methode" noch möglichst viele wirklich totschiessen durfte und wird sonst überwiegend zur Fuchsbejagung benutzt. Das haben sich (schon vor Jahrzehnten) mit der Kamera "jagende" Fotografen als recht bequemen Weg abgeschaut, die sonst oft zickigen Zu- früh-Wegflieger näher und schöner auf Bilder zu bekommen.
Die Vorstellung, dass das eine Form von "Winterfütterung notleidenden Wildes" wäre, ausgerechnet bei der durch alle jahreszeitlichen Bedingung häufigsten Greifvogelart überhaupt (!) hat sich wohl erst mit privaten Naturschutzgruppen entwickelt, die "satzungsgemäß" zu allen möglichen Tieren einfach "besonders lieb" sein möchten. Was bei einigen einfacher und auffälliger (!) geht als bei anderen, und mit wirklichen "Notwendigkeiten" zumeist wenig oder gar nichts zu tun hat!
Die dabei unweigerlich entstehenden "Risiken und Nebenwirkungen" beziehen sich dabei bezüglich der winterlichen "Ökologie" von Bussardverbreitungen und Ernährungsweise keineswegs nur auf die bei ihnen besonders hohe gegenseitige Verletzungsgefahr, sondern auch noch auf die kleinräumig völlig unnatürliche "Dauerverdichtung" von Individuen die sich sonst weit aus dem Wege gehen oder ein großer Teil sogar abwandern würden!
Und dass es ja tatsächlich in "strengeren" Wintern bei dieser Art recht hohe "Ausfälle" haben kann, betrifft ohne Einflussnahme andere Individuen in anderer Anzahl pro jeweiliger Region!
Wenn man ihnen also wirklich nur "etwas Nettes" tun wollte, was den natürlichen Verhältnissen noch weitgehend entspricht, dann ist das ganze LuderPLATZmodell (auch das weniger Tage) verkehrt, weil nur das kurzfristige (normale!) mal hier mal dort "Fallwild" von den wenigen (!) dort nur anwesenden Bussarden genutzt würde. Und das gewöhnlich weitgehend ohne derart stressgesteigerte Aggresion!
Da hätte nur der Fotograf, der gern "ästhetisch mitessen" möchte, oft nicht viel davon, weil die geheizte Hütte fehlt und manchmal überhaupt erstmal lange gar niemand kommt und dann evt. noch alles zugeschneit ist!
Weshalb, durchaus beobachtbar, der allergrößte Teil der Bussarde gar nicht durch (gefundene oder angebotene) Geiermahlzeiten durch selbst "ernste" Winter kommt, sondern weiterhin durch (dann eben schwierigere) Kleintier- (bzw. Mäuse-)jagd.
Deine Frage nach der Proportion von durch Luderplätze "verunglückten" zu sonst verhungerten und/oder erfrorenen, ist natürlich nicht wirklich zu ermitteln. Aber die durch "zügellose Rauferei" beschädigten fallen nicht auch gleich am Freßplatz tot um. Und "aufgepäppelt" werden dort auch nicht die "Bedürftigen" sondern die, die auch ohnedies nicht so leicht umgekommen wären! Was ja nicht "gegengeprobt" wird!
Diejenigen, denen wirklich durch mitfühlende Menschen "eine zweite Chance" gegeben wird (meist ohne so viel Illustration ihrer Errettung) sind die zahlreich in Pflegestationen eingelieferten und durchgepäppelten, die an solchen "Regelfutterplätzen" gleich außer Schläge nicht viel abbekommen würden.
Also:
Geknipst oder ungeknipst kann das hier oder da ausgelegte Stück Fleisch oder ganze Tier (incl. eines auf die Pergola genagelten Suppenhuhns ;-) eine nette Geste sein.
Der langfristig (zum Zwecke kurzer Wartezeiten und gesteigerter Prügelszenen-Häufigkeit, wie auch bunterer Besuchermenge) ist nicht Wildtierhilfe sondern fotografisches "Gestaltungs"-Mittel.
Wenn es dabei noch Eintritt kostet und die Imbissbude bei mangelnder Nachfrage (von Fotografen, nicht von Bussarden!) vermutlich auch geschlossen würde, dann sollte eigentlich jedem verständlich sein können, was ein Luderplatz für eine "Veranstaltung" ist!
lg Wulf
zunächst einmal bedanke ich mich für die Mühe, die Du Dir gemacht hast. Schließlich hat Deine "Anmerkung" einen durchaus beachtlichen Umfang.
Ich werde nun, um es nicht zu weit zu treiben, möglichst kurz darauf reagieren.
Eine Dauerverdichtung von Individuen liegt sicher vor, ist allerdings, zumindest in recht dicht bebauten Regionen, auf jedem frisch gemähten Feld, zu finden. 20 Bussarde sind bei uns an der A2 auf einem einzigen Feld keine Seltenheit.
Einen Bussard oder auch ein anderes Wild anzuludern, bedarf eines längeren Zeitraumes, zumal wenn man ihn in der Weise fotografieren möchte, wie ich es getan habe. Kurzes Auslegen ist zum Abschießen vielleicht sinnvoll, allerdings nicht zum Fotografieren.
Der Schaden für die Tiere durch die Kämpfe ist, wie Du richtig sagst nicht in Zahlen auszudrücken. Aber wir sind uns denke ich einig: er ist eher gering einzuschätzen und nicht so hoch wie in einem strengen Winter.
Ein Bussard, um bei dieser Art zu bleiben, der in einer Plegestation abgegeben wird, stammt wohl kaum von einem Luderplatz, deren Anzahl bezogen auf die Gesamtzahl der Individuen gering ist. Vielmehr ist er ein Opfer der Straßenverkehrs, von Stromleitungen, Windrädern, der Witterung etc.
Sollte nicht aus Sicht eines Naturschützers die Fotografie solcher- und ich bleibe dabei - Wildlife-Szenen ohnehin an dafür eingerichteten Plätzen stattfinden, um zu verhindern, daß jeder selbsterklärte Naturfotograf zuerst 30 verschiedene Spezies tottritt, bevor er seinen selbsterwählten Beobachtungspunkt erreicht, um dort mittelmäßige Bilder zu machen, von denen er aber nachher behaupten kann, daß sie in Gänze sein Verdienst sind?
hallo Peter,
vielen Dank für Deine unaufgeregte Geduld, die Du hier doch mit den grundsätzlicheren Überlegungen zeigst!
(Wo an solchem Bild doch auch einfach hätte ein Wow das andere jagen können ;-))
Aber ich werde mich auch bemühen, dass wir aus "dieser Nummer" noch irgendwie wieder herauskommen;-)
Da Du doch noch mit einer Frage geendet hattest, hier noch eben die Antwort:
Ein an zahlende Ansitzkunden vermarktetes "wildlife" ist kein "ohnehin (für Bussarde) eingerichteter Platz"!
Und die dort vorkommenden "Szenen" sind dementsprechend keineswegs sonderlich naturnah "nachgestellte" Situationen, die auch ohne Fotografierjagdgast "sowieso" vorkommen würden, sondern Ergebnis von Verhaltensänderungen durch zweckgerichtete "Versuchsanordnung"!
Und wer dann wohl die Kenner und Könner an solchen Einrichtungen und wer die Doofen, die mal besser die Finger davonlassen sollten, dürfte auch nicht so leicht zu unterscheiden sein!?
lg Wulf
Ich bin zwiegespalten in meiner Urteilsfindung,
beeindruckend finde ich das schon, aber ähnliche Augenblicke in ähnlich guter Qualität vom selben und anderen Bildautoren gibt es schon einige in der Galerie.
Ich würde lieber mal was Anderes, Neues, Innovatives sehen.
Auch wenn es mir nicht leicht fällt, um der Vielfalt willen
-
Die Anmerkungen über dem Voting sind sehr lesenswert und haben meine zwiespältigen Gefühle durchaus bestätigt.Ich werde diese Art Fotografie nie mögen und distanziere mich immernoch davon.
War aber natürlich gar nichts mit der Quali des Fotos zu tun hat. Gratuliere zum Stern.. diesmal nicht zum Foto. Gruss Tanya
Durch die Anmerkung von "Wulf von Graefe" (siehe oben) wurde ich überhaupt erst darauf aufmerksam, unter welchen Umständen diese Aufnahme entstand. Da es sich hier ganz offensichtlich um einen durch Futterauslegung provozierten Kampf handelt, distanziere ich mich als Natur- und Tierliebhaber in schärfster Form von dieser Art der Fotografie.
Danke an alle Voter! Ich freue mich über die Wahl.
@alle Entrüsteten:
Ich respektiere die eloquenten Aussagen von Wulf und stimme Ihnen, wie bereits oben gesagt, durchaus in einigen Punkten zu.
Trotzdem gebe ich ein paar Dinge zu bedenken:
-Kämpfe finden zwischen Greifvögeln, je nachdem, wie aggressiv sie sind, bei Futterknappheit immer statt. An einem Luderplatz hat man die Gelegenheit, diese Kämpfe zu fotografieren, da die Wahrscheinlichkeit, dieses natürliche Verhalten auf den Chip zu bannen, mit der Anzahl der Individuen steigt. Von daher ist es ehrenwert, aber auch überflüssig, sich von "dieser Art der Fotografie" zu distanzieren.
-Wildlife-Fotografie ist dieses ebenso wie die Aufnahme des Seeadlers, der den Köderfisch frißt. Die Kategorisierung dafür hat schon Fritz Pölking geliefert: für den vorliegenden Fall heißt sie "wild und kontrolliert".
Und eine abschließende Frage: Wäre das Bild weniger spektakulär und auch der Ansitz unentgeltlich gewesen, also z.B. Amseln beim Streit um ein paar Vogelbeeren oder Futter am Vogelhaus, hätte es auch eine solche Reaktion provoziert? Hätte sich irgendjemand "auf`s Schärfste von dieser Art der Fotografie distanziert"? Was meint Ihr? Ich denke nicht.
Hallo Peter, ersteinmal vielen Dank für das Foto. Denn durch dein Bild und die kritischen Beiträge von vor allem von Wulf habe ich eine ganze Menge gelernt.
Du hast vollkommen Recht, bei den Amseln, die sich um das Futter am Vogelhaus streiten, wäre es nicht zu solchen Reaktionen gekommen. Nur wäre auch keiner auf die Idee gekommen das Amsel-Foto mit der Unterschrift "Wild und kontrolliert" zu titulieren ;-)
Angefüttert und zum Kampf provoziert? Vielleicht kommt ja als nächstes Bild ein blutender Vogel? Ich finde das widerlich. Aber herzlichen Glückwunsch zum Einzug in die Galerie.
ok aber Amselkämpfe und Bussardkämpfe zu vergleichen ist bisschen weit hergeholt findest du nicht? Die streiten dann schon nicht ganz gleich. Die Verletzungsgefahr bei Bussarde ist wohl wesentlich grösser...
Ich hab meine Meinung und du deine. Ich werd mich wohl damit abfinden müssen aber gut finden muss ich das nicht.
Es hat tatsächlich bereits mehrere solcher Fotos in der Galerie gegeben, die Bussarde an solchen Plätzen im Kampf zeigen.
Läßt sich sicherlich aus dem Archiv belegen.
Erinnert tatsächlich an die primitive Grausamkeit der provozierten Hahnenkämpfe.
ich überlege grade ob ich in asien ein paar armen menschen auf der Strasse etwas Geld oder soagr nur Essen anbiete und ihren Streit dann Fotografieren soll ....... sie streiten sich möglicherweise auch darum wenn ich nicht dabei bin .....:(
Tja, ich sehe ein viel größeres Problem darin, dass sich einige abwertend äußern, wenn ein Fotograf korrekte Angaben zur Entstehung einer solchen Aufnahme macht. Man braucht sich nicht zu wundern, dass gerade hier in der fc, genau diese Angaben nicht die Regel sind. Sehr wohl aber ist es die Regel, dass gestellte Naturfotos ohne Angabe ihrer Entstehung in die Galerie gelangen und darunter Sätze zu lesen sind , wie : wow, im richtigen Moment am richtigen Ort! Da ist auch häufig von Glückspilz u.ä. die Rede.
Regt euch nicht so künstlich auf wegen der paar Luderplätze.
Wer bitte regt sich darüber auf, wenn eine Mutter mit ihrem Kind am Teich/See Enten und Schwäne mit Brot füttert oder Spatzen in Parkanlagen/ Zoo/ Botanische Gärten gar mit Pommes gefüttert werden? Selbst ein Sperling ist eine mittlerweile gefährdete Art!
Sicher ist die Aufnahme sehr gut, meiner Art der Fotografie entspricht es jedoch nicht. Dennoch meinen Glückwunsch zum Stern. Lieber Peter, bleib wie du bist, stets ehrlich ! Allein das ist ein dickes Kompliment wert.
LG Andreas
p.s. Jährlich werden 1000e von bedrohten Arten Opfer von Windkrafträdern. Im Binnenland sind Windkraftanlagen völlig unsinnig, da dort im Mittel viel zu wenig Wind herrscht , um wirklich einen spürbaren Beitrag an "Umweltfreundlicher" Energie zu leisten.
Gewinner dabei sind nur die Unternehmen, die am Bau und der Betreibung solcher Anlagen finanziell profitieren. Umweltschutz ? Scheinheiligtum ! Wer von denen, die die Entstehung eines obigen Fotos ablehnen, motzt gegen die täglich sich vermehrenden Windräder und Anlagen ? Ja vielleicht fluchen einige für sich, jedoch hilft das niemanden. http://www.swr.de/odysso/-/id=5636376/property=download/nid=10468
94/htzcc3/Odysso_091119.pdf
Meine Güte, was werden hier Vergleiche gebracht: Greifvögel, die kämpfen; Amseln die kämpfen; Leute, die sich um hingeworfene Brotkrumen schlagen, während sie fotografiert werden! Wie wärs mit fc-Mitgliedern, die sich mehr oder weniger gut informiert Anfeindungen um die Ohren schlagen? Wie gut, das die Betreffenden dabei nicht fotografiert werden!
p.s.: Ich selbst habe schon erlebt, wie sich Amseln und Spatzen nicht nur bis aufs Blut, sondern bis in den Tod bekämpft haben, bei Greifvögeln habe ich das noch nie gesehen oder gehört.
Vielleicht haben gerade die Tiere die besseren Schutzmechanismen, die die gefährlicheren Waffen haben?! (siehe Beiß-Tötungshemmung bei Wölfen)
Schade, dass viele Menschen keine Hemmungen haben, andere fertig zu machen und anzufeinden.
Gruß Eckhard
Das Foto ist großartig und zu Recht in der Galerie gelandet.
Der langatmige Schriftwechsel zwischen Fotograf und Kritiker jedoch mehr als nervig.
HG Gabi
@Andreas und Peter: Ich sehe es in dem Punkt Ehrlichkeit genau so. Ich finde es wirklich sehr lobenswert, dass Peter dazu geschrieben hat wie die Afnahme entstanden ist. Für Unwissende wäre es natürlich noch besser dazuzuschreiben, was wild und kontrolliert bedeutet aber da greife ich mir an die eigene Nase und weiß, dass man das nicht immer wieder unter jedes Bild neu schreiben möchte... Ich schau mir Aufnahmen wie diese immer unter mehreren Gesichtspunkten an. Erst mal unter dem rein Fotografischem und da gibts für mich hier bei der Aufnahme nichts zu meckern. Dann natürlich noch dem der Entstehungsgeschichte - dies ist jedoch meist nicht möglich da es da oft keine Angaben zu gibt. Die Aufnahme hier ist zwar eine Aufnahme von einem Luderplatzt aber trotzdem was Besonderes - wäre diese Aufnahme jedoch ein reines Naturdokument, wäre sie in meinen Augen natürlich um Längen besonderer und eben vor allem seltener. Dann wäre die Aufnahme für mich persönlich spektakülärer als sie es eh schon ist - aber wie gesagt, lieber eine Aufnahme vom Luderplatz bei der man die Entstehungsgeschichte wenigstens ein wenig nachvollziehen kann als eine Aufnahme ohne jegliche Angaben. Daher, Danke Peter für die Ehrlichkeit und auch deine Stellungnahme zu kritischen Stimmen.
Was soll ich hier noch schreiben. Auf dem Hof , wo ich arbeite , wird im Winter auch immer ein Bussard , der sein eigenes Brett am Zaun hat , von mir und meiner Chefin gefüttert. Den gibt es schon seid 10 Jahren und wir haben noch nie Kämpfe beobachtet , obwohl noch 2 - 3 weitere dieser Vögel dort leben . Ich habe diesen Bussard noch nie fotografieren können , hab auch nicht die Cam dazu , hab nur ne Kompakte , da er trotzdem noch sehr scheu geblieben ist .
Da ist am Vogelhäuschen aber mehr Zoff und Action angesagt , soll man die jetzt auch nichtmehr füttern ????
Ich finde die Aufnahme genial und erfreue mich über diese Szene , die man nicht jeden Tag anschauen kann.
Da ich selbst Ornithologie als Hobby habe finde ich solche Aufnahmen erstklassig, da man so etwas nicht jeden Tag sieht. Ein sehr schönes Foto das auch zeigt, dass sich die Greifvögel berühren! Klasse Foto!
sahneschuß ..... glückwunsch zum verdienten galerieeinzug !
...... und zum umstrittenen thema .... die kämpfe sehen auf dem bild spektakulärer aus als sie meistens sind ..... vornehmlich greifen sich die bussarde so wie auf deinem bild zu sehen gegenseitig an den weniger verwundbaren fängen .... desweiteren bleibt es oft auch nur bei drohgebärden .....
ps. .... meine bussardaufnahmen sind auch "wild und kontrolliert" ..... anders kommt man auch an qualitativ hochwertige bussardbilder kaum ran !
Wenn es um's futtern geht, finden bei sehr vielen tierarten zänkereien statt. Ob meisen, sperlinge, rotkehlchen, amseln am futterhaus, geier am toten aas, hyänen an der gerissenen gazelle oder möwen und krähen auf der mülldeponie. Empörungen über solche szenen entstehen häufig bei denen, die diese urtriebe, die täglich völlig natürlich um uns geschehen, einfach nicht wahr nehmen.
Interessant wäre zu sehen, wie entsprechende empörte damen und herren sich im mediamarkt benehmen würden, wenn dort kameraperformance für'n Appel und 'nen Ei verhökert würde ..... siehe... http://www.youtube.com/watch?v=bB4fmfXiQb8
Das ist ein fantastisches Foto, so etwas sieht man ja doch eher selten und es dann noch fotografieren zu können, ist doch wirklich Talent und Glück. Glückwunsch!
Ich habe auch immer wieder überlegt, solche Aufnahmen einmal zu machen. Bis heute habe ich es nicht getan und ich werde es wohl auch nicht tun.
Wulf und Peter haben für mich beide interessante Gründe genannt, die man bedenken sollte.
Die Aufnahmen sind mittlerweile, wie schon gesagt wurde, keine Sensation mehr, weil sie fast täglich hier erscheinen. Ob Seeadler, Bussard oder Rotmilan um nur ein paar zu nennen, sind im Angebot. Ich finde es gut, das hier Fotos unter diesen Bedingungen mit Erfolg gemacht werden können. Nicht auszudenken, was passieren würde, wenn jeder solche Plätze anlegen würde.
Ich bin seit Jahren ein großer Fan von Greifvögeln und Rabenvögeln. Diese Tiere sind für mich etwas besonderes. Ich wüsste nicht, wie ich mich fühlen würde, wenn sich ein Tier in meiner Anwesenheit (bei einem bezahlten Ansitz) verletzen würde??
Aber jeder soll das selbst, unter Berücksichtigung des Naturschutzes, entscheiden.
Du machst gnadenlos gute Fotos!!!!!
Ich verstehe gar nicht, warum ich als reiner Naturfotograf deine Fotos bisher nicht entdeckt habe. Wird mir jetzt nicht mehr passieren.
Liebe Grüße Gabi
Rügen-Bine , 22.02.2010 à 10:24 Heures
EINFACH GROSSARTIG !!!!