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Die einzige mitteleuropäische Spinne aus der Gattung der Vogelspinnen. Sie lebt verborgen in mit Seide ausgelegten Erdröhren und einem strumpfähnlichen Schlauch aus Spinnseide, welcher mit Steinchen und Pflanzenteilen sehr gut getarnt ist. Läuft ein Insekt über diesen Schlauch, schießt die Atypus blitzschnell hervor und beißt die Beute von innen heraus.
Die Atypus ist bei uns mit zwei Unterarten vertreten, A.piceus und A.affinis.
Diese Spinnen sind außerordentlich schwer zu finden.
ACHTET MAL AUF DIE ENORMEN CHELIZEREN Giftzähne)
Hmmm, weiß nicht, ob ich mich da so nah rangepirscht hätte ;-) Tolles Foto! Auch in der Jenaer Gegend gibt es Vogelspinnen. Aber da muss man sicher genau wissen, wo man sie suchen müsste.
VG Helga
Sehe ich zum ersten mal. Ein sehr beeindruckendes Tier, der Klauengröße nach vermute ich aber eher eine schwächere Giftwirkung.
Sehr gute Aufnahme mit hohem Seltenheitswert!
Josef
ein tolles Foto einer schönen Spinne ...nur inhaltlich muss ich Dich etwas korrigieren.
1. ist es nicht die Gattung, sondern die Familie der Vogelspinnen (Theraphosidae). 2. gehören Atypus spp. nicht zur Familie der Vogelspinnen, sondern zu den Tapezierspinnen (Atypidae). 3. sind A.piceus und A.affinis Arten und keine Unterarten.
Was Du sicherlich meinst ist, dass sowohl Tapezierspinnen als auch Vogelspinnen zur Unterordnung Mygalomorphae gehören, also zu den vogelspinnenartigen. Somit ist Atypus piceus sehr nah mit einer Vogelspinne verwandt. Hauptmerkmal ist dabei übrigens die parallele Anordnung der Chelizeren.