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Die König-Georg-Kaserne, an der Stauffenbergallee in der Albertstadt
Hier waren von 1945 bis 1992 sowjetische Truppen untergebracht.
Die Albertstadt ist ein Stadtteil der sächsischen Landeshauptstadt Dresden und war ehemals eine der größten zusammenhängenden Kasernenanlagen Deutschlands. Ihren Namen trägt sie zu Ehren König Alberts I., der als Kronprinz im Deutsch-Französischen Krieg 1870/71 – zwei Jahre vor Gründung der Albertstadt – Befehlshaber der Maasarmee war. Sie ist neben der Friedrichstadt, der Johannstadt und der Antonstadt eine der nach einem sächsischen Monarchen benannten Vorstädte Dresdens, nahm aber als Militärstadt eine Sonderrolle unter diesen ein.
Die Rolle des Stadtteils und dessen Struktur wandelte sich mehrmals. So beherbergte die Albertstadt eine der größten zusammenhängenden Industriesiedlungen der Stadt und wandelte sich zur Kultur- und Verwaltungsstadt der Gegenwart.
König-Georg-Kaserne
Die „König-Georg-Kaserne“ entstand im Jahr 1900 für ein weiteres Artillerieregiment. Sie befindet sich an einer verengten Stelle zwischen Stauffenbergallee und Fabricestraße. Das Gelände ist so vergleichsweise klein. Die Größe des Unterkunftsgebäudes und des Stalls ließen eine Verwendung für zwei Batterien zu. Die Kaserne verfügte noch über mehrere Kammergebäude.
Das Unterkunftsgebäude hebt sich etwas von den sonst neoklassizistischen Kasernengebäuden ab. Die beiden Nebenflügel tragen Stilelemente der Neugotik mit einem zinnenartigen Dachabschluss.
Die derzeit noch leer stehende König-Georg-Kaserne soll in den kommenden Jahren saniert werden.
Aufgenommen, am 11.11.2008, 12:14 Uhr, mit Panasonic DMC-FZ50,