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Wie Klaus der Knipser es so schön geschrieben hat: "es nennt sich Demokratie" Aber ist das wirklich so? Manchmal denke ich, dass zu viel Demokratie auch Mist ist und das es nicht gut sein kann.
Viele sind auch Politikmüde weil sie das Gefühl haben nur belogen und betrogen zu werden und enttäuscht sind. Das ist die Gefahr, in der wir uns befinden, die diese Menschen stark macht und wenn wir nicht aufpassen, gewinnen sie immer mehr Zulauf und Stimmen.
Das sollten wir nicht zulassen, aber irgendwie werde ich das Gefühl nicht los, das jeder Angst hat stop zu sagen.... wegen der Demokratie, aber das ist die falsch verstandene Demokratie.
sicherlich ist Demokratie eine Seite der Medaille - ein bisschen Rechtslastigkeit sollte jede Demokratie vertragen und wer klar bei Verstand ist, weiß auch, auf welcher Seite er zu stehen hat
die andere Seite ist dagegen mangelnde Intelligenz, Politikverdrossenheit sowie ANGST und FEIGHEIT
ich kenne Menschen, die verpissen sich übers Wochenende in eine ruhigere Gegend um den ganzen "Gefahren" hier aus dem Weg zu gehen
Angst und Feigheit sind schon immer die Mittel rechter Rädelsführer gewesen um sich "Einfluss" und "Respekt" zu verschaffen - und bei einem Teil der breiten Masse funktioniert das auch
nicht bei UNS
ich bin morgen in der Stadt präsent und zeige Flagge für:
TOLERANZ
WELTOFFENHEIT
und
DEMOKRATIE
guter Denkanstoß von dir Tine mit einem eindrucksvollen Bild, welches auch aus der Nacht 13./14. Februar 1945 sein könnte
LG Frank
ich bin 100% für Demokratie !
die Frage ist, wie schützt man die ?
nicht durch Verbote, sondern durch Information und immer wieder Information, solange bis sich ein demokratisches Bewußtsein in der Bevölkerung breitgemacht hat ! Dann kann man auch Krisen überwinden, ohne dass die Demokratie in Frage gestellt wird !
Die Zeitzeugen jenes Datums werden rar.
Welcher Schüler der geBILDeten Zeitrechnung kann diese Nacht zwischen trendy und Event einordnen? "Wer die Geschichte nicht kennt, wird gezwungen sie erneut zu erleben."
Dafür steht Dresden. In jener Nacht. Heute.
...die "ewig Gestrigen" sind immer schnell da, wenn es darum geht, einem Ereignis der Geschichte zu "gedenken"...
Ich finde es besch....ssen, daß rechtes Klientel ein solches bedauernswertes Datum für seine Zwecke mißbraucht! Wieviele Menschen im dritten Reich im Rahmen der Rassenpolitik umgekommen sind, wird ja noch heute geleugnet, offensichtliche Beweise bestritten.
Tatsachen sind Tatsachen, und wenn ich sarkastisch in dieses Horn stoßen würde, ist in Dresden ja auch nichts passiert! Aber wie in Hamburg, Berlin sind tausende Menschen ums Leben gekommen, und derer sollte gedacht werden. Genau wie derer in Coventry und Guernica.
Ich freu mich, wenn -zig Tausende Menschen dem braunen Sumpf entgegentreten und den ewig Gestrigen mit ihrer Präsens zeigen, daß sie nicht erwünscht sind!
!!! das Bild berührt...die Vögel wirken fast wie die fallenden Bomben von damals..insgesamt..als wäre man Zeuge des Bombardements.....auch durch die Bea...es ist traurig anzusehen..wie dieses Ereignis von diversen braunen Horden für deren Gesinnung missbraucht wird...es tut einfach weh...
Das Bild finde ich seltsam klasse. Seltsam, weil es ja nach herkömmlich-fotografischen Gesichtspunkten eigentlich als mißlungen bezeichnet werden müsste. Dafür bin ich ja im Prinzip immer offen. Seltsam aber auch, weil es wie aus allerfernster Vergangenheit zu sein scheint, hundert Jahre alt: der Vorteil, wenn (fehlerhafte) fotografische Technik die moderne Welt quasi ausblendet und die alte Silhouette übrig bleibt.
P.S.: Ich würde übrigens behaupten, die Idioten, die Du da ansprichst, sorgen schon selbst dafür, dass sie irrelevant bleiben und/oder werden. Je mehr man über die redet, desto größer erscheinen sie, desto eher werden sie als Möglichkeit des Protests von anderen Idioten ernst genommen. Ich würde eher sagen: machen wir sie lächerlich, entlarven wir ihre unsägliche Dummheit, zeigen wir ihre geistige Brutalität und ihren beschränkten Horizont, erschweren wir ihnen ihre Geschäfte (organisatorisch sind die Rechtsradikalen sowieso nur die Hampelmänner einiger Unternehmer, die sich in dieser Nische bereichern).
Mit anderen Worten: stellen wir uns deutlich sichtbar und mit kalkuliert-hochmütiger Verachtung über jene, die gerne im braunen Dreck baden. Damit schaden wir denen mehr als mit einem Verbot. Erst wenn man sie klein macht im wahrsten Sinne des Worte, ihre Kleinheit jedem sichtbar macht, sind die nicht mehr anziehend Gernegroße.
Der Bodensatz der Idioten, die sowas toll finden (und die sind das eigentliche Problem), verschwindet nämlich nach einem Verbot nicht.
Und ansonsten gilt: am ehesten vermeidet man sowas, indem man den Menschen Bildung, den Wert der Menschenliebe und die Fähigkeit zur geistigen Durchlässigkeit (Toleranz etc.) näherbringt.
Die Eindrücke vom 13. Februar 2009 bleiben mir wie schon die Jahre zuvor ewig in Erinnerung und werfen immer wieder die selben Fragen auf.
Verbieten hat keinen Sinn. Es würden sich neue Parteien, Untergruppierungen bilden und das "Verbotsspiel" geht von vorn los.
Man muß sie mit den eigenen Waffen schlagen. Ich glaube kaum das der naivste Mensch die wirklichen Ziele dieser Partei verfolgen möchte. Aufklärung ist hier ganz wichtig, damit auch der letzte die wahren Ziele dieser Dummköpfe begreift!
*R*
Die unschuldigen Opfer Dresdens sind das Ergebnis der größenwahnsinnigen Politik des Naziregimes, die Deutschland in den Krieg trieb. Der Opfer muss man gedenken, aber den reaktionären Ideen entgegentreten, das ist auch Verpflichtung des Staates.
Übrigens: Exakta IIb hör ich gerne und das Bild wird damit für mich wertvoller lg Gert
Ich danke euch für die rege Bilddiskussion!!!
@invisible third, so ähnlich sind wohl auch meine Ansichten. Das Schlimmste ist hier oft, dass man sie in die Öffentlichkeit bringt. Einfach nicht erwähnen wäre sinnvoll.
(Ich war jetzt 2 Wochen nicht online, verzeiht mir die späte Reaktion.)
Das Bild hat eine ganz besondere Ausstrahlung, es gefällt mir sehr.
Zu diener Frage des Verbotes der NPD: Ein Verbot wurde schon einmal versucht und schieterte am Bundesverfassungsgericht. Vielleicht ist es aber ja gerade eine Stärke unseres demokratischen Systems, dass die Auffassung von Menschen, und sei sie noch so falsch, nicht durch Verbote, sondern durch politische Aufklärung beachtet werden. Nur wenn eine beweisbare Verfassungsfeindlichkeit gegeben ist, kann ein Verbot ausgeprochen werden und die Voraussetzungen hierfür sind berechtigeterweise sehr hoch. Gut auch, dass die Wahlen zeigen, dass weniger als 2 bis 3 Prozent der Wähler diese unsäglichen Parteien wählen. Würde man die NPD verbieten, würde der rechtsradikale Untergrund gestärkt und in eine Märtyrerrolle gedrängt. Ebenso wäre eine Kontrolle der Szene ungleich schwieriger. Die gleiche Überlegung gilt aber auch für das linksextreme Lager, insbesondere die Autonomen und Teile der Linkspartei. Auch von links kam es in der Geschichte zu schlimmen Gräueltaten, insbesondere in der stalinistischen Sowjetunion. Auch die KPD ist als verfassungsfeindlich verboten, dennoch fanden viele Anhänger in der Linkspartei eine neue politische Heimat.
Ich bin der Meinung, dass ein aufgeklärtes demokratisches System damit zurecht kommen kann und muss, dass es extreme Ansicheten links und rechts der ausgleichenden Mitte gibt. Schlimm wird es erst, wenn sich, nur aus machtpolitischem Kalkül Mitte Links (SPD) mit ganz links zusammen tut oder aber Mitte Rechts (CDU/CSU) mit ganz rechts. Das würde nämlich den überwiegenden Wählerwillen des Volkes mit dem Wunsch nach einer gemäßigten Mitte widersprechen.
Aprospos: Wer nicht wählt, hat auch kein Recht, sich über die politischen Zustände zu beklagen. Einbringen kann sich jeder, sei es durch politische Arbeit im Alltag, in den Kommunen und an der Basis, ebenso wie an den Wahlen. Da werden nämlich wirklich Weichen gestellt. Demokratie muss gelbt werden, sonst funktioniert sie nicht.