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Jekyll Hyde de Carsten Mundt

Jekyll Hyde


de 

Carsten Mundt

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21.11.2009 à 3:06 Heures
, Licence: Tous les images sont soumises aux droits des auteurs respectifs. All pictures © by the senders.
Wittenberg
Oktober 2009

Commentaires:

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Richard. H Fischer, 21.11.2009 à 8:29 Heures

Ein toller Schatten! Und der Titel ist gut! Lieben Gruß, Carsten, Richard


Ilse Jentzsch, 21.11.2009 à 8:57 Heures

Kurz und passend: Sehr gute Aufnahme, wo auch der Titel einen Sinn ergibt.
LG Ilse :-)



Frederick Mann, 21.11.2009 à 9:56 Heures


toll !
image idea and title excellent



Ryszard Basta, 21.11.2009 à 10:37 Heures

man ,super Titel
und klasse Foto



Trude S., 21.11.2009 à 14:21 Heures

aber jaaa, das ist gut ! Hier offensichtlich die asiatische Version :-))


Ingrid Vetter, 21.11.2009 à 16:27 Heures

Sieht klasse aus, eine tolle grafische Wirkung1
LG Ingrid



Kerstin Stolzenburg, 22.11.2009 à 11:05 Heures

Lieber Carsten, auf den ersten Blick erinnerte mit dein Bild ein wenig an eine Laterne, die Adrian einmal aufgenommen hatte.Eine Besprechung (und auch die Antwort auf deine Besprechung unter meinem letzten Bild!) kommt etwas später, wenn Du sie dann auch noch lesen magst; momentan lässt eine gewisse dienstliche Eingebundenheit dies zeitlich nicht zu.

[Ansonsten aber in jedem Fall schon mal: schöne Aufnahme, interessanter Schatten, toller Titel! ;-) ... meine ich ernst!]

PS: Untersteh' Dich, das Bild nun auch wieder zu löschen. Ich schreibe sonst NIX!!

;-)

Grüße. Kerstin



Carsten Mundt, 22.11.2009 à 12:25 Heures

Liebe Kerstin,

ich unterstehe mir :)

Die Löschaktion war ja auch gedacht, um Euch, und letzten Endes auch mir, mehr Zeit zu geben.




Klexy – Bewahrer des Augenblix¸ Hüter des Worz, 23.11.2009 à 1:54 Heures

Kein Licht ohne Schatten.


...klee, 24.11.2009 à 9:24 Heures

Wie recht Du damit hast!
...klee



Eckhard Meineke, 24.11.2009 à 18:49 Heures

Lieber Carsten, meine Motivation, unter deinen Bildern eine Besprechung einzustellen, deren Erarbeitung eine Stunde dauern könnte, hat durch ein fürchterliches Ereignis in der jüngsten Vergangenheit, nämlich den durch dich vollzogenen Massenmord an deinen eigenen Bildern, doch beträchtlich gelitten. Damit ist ja auch die ganze Arbeit verloren, die deine Fotofreunde in diese Bilder gesteckt haben, soweit sie Arbeit in deine Bilder gesteckt haben.

Was das Motiv betrifft, hat ja bereits Kerstin auf Adrians Lampenbild hingewiesen. Ich selbst hatte mich auch einmal für eine andere Thematik mit einem solchen Objekt befasst.



Immerhin ist es erstaunlich, wie anthropomorph die Laternen mit ihren „Gesichtern“ und „Hüten“ gesehen werden können. Damit sind sie natürlich passende Symbolträger für den Menschen selbst. Dafür sowie für Licht und Schatten und die damit verbundene meaning-Ebene gibt es auch andere Symbole; am nächsten kommt der hier gegebenen Thematik aus meinen Bildern die Arbeit



und das dort Ausgeführte.

Nun muss das Unbewusste, dort durch den Schatten der als solcher leuchtenden Lampe symbolisiert, durchaus nicht gut sein. Unter der dünnen Hülle der angelernten Kultur ist der alte Adam nach wie vor höchst lebendig, und so ist es denn natürlich auch kein Zufall, dass zwei jüngst aus Anlass des 9. November eingestellte Bilder das Wort „Schatten“ im Titel haben:

Aus dem Reich der Schatten de Kerstin Stolzenburg
Aus dem Reich der Schatten
de Kerstin Stolzenburg
9.11.09, 16:00
39 Commentaires



Wobei ich annehmen darf, dass das erstere Foto zufälligerweise fast genauso heißt wie bereits ein anderes Foto, das ich am 8. 8. 2008 um 8.08 Uhr einstellte und das Du sehr luzide besprochen hast.

Die Geschichte von Dr. Jekyll und Mr. Hide, seinem verborgenen alter ego, ist eine Parabel auf den Menschen mit seinen bewussten, oftmals guten, Seiten, und dem Unbewussten, das zugleich in uns steckt. Die Akkulturierung des Menschen muss dem unbewussten Bösen immer einen Schritt voraus sein, sonst setzt sich das Böse durch. Für diese furchtbare Wahrheit hat die Geschichte der Menschen viele Beispiele, auf allen Kontinenten und zu allen Zeiten. Eckhard



Carsten Mundt, 26.11.2009 à 17:34 Heures

Lieber Eckhard,

umso erfreulicher, dass Du Dich doch überwunden hast.

Ich nehme etwas später genauer Stellung.



Kerstin Stolzenburg, 29.11.2009 à 8:44 Heures

Lieber Carsten,

man weiß eigentlich gar nicht, was man noch schreiben könnte, wenn Eckhard das Bild bereits besprochen hat ;-). Eigentlich sollte ich mich einfach anschließen. ;-))

Aber vielleicht gehe ich doch auf die letzten Sätze in seiner Anmerkung noch etwas näher ein.
Ausgehend von der Geschichte um Dr. Jekyll und Mr. Hyde sieht man im Bewussten das Gute möglicherweise etwas zu einseitig, zu positiv und betrachtet das Unbewusste im Menschen vorwiegend negativ, als das Böse in uns.

Den Gedanken kann ich so natürlich nicht völlig teilen, wenn man in ihnen nicht eine rein symbolische Auslegung sieht.
Es gäbe viele Beispiele, die belegen, dass gerade aus dem Unbewussten Wunderbares mit hohem kulturellen Anspruch entstanden ist, man betrachte nur manche Arbeiten der bildenden Kunst oder Werke, die in der Musik entstanden.
Ein Beispiel soll vielleicht Franz Schubert sein: "Über diesen Magnetismus sprach Vogl, Schuberts Sänger, von einer Art 'Hellsehen', als Schubert das eigene Lied, als er es mehrere Tage nach der Niederschrift bei einer Probe mit Vogl hörte, nicht wiedererkannte. Schuberts Eingebungen waren in der Tat die eines Visionärs. Die Ausführung geschah allerdings in der Arbeit eines genialisch wachen Bewußtseins. Vogl nannte Schuberts Lied-Vertonungen ‚göttliche Eingebungen‘. Es waren für ihn Hervorbringungen einer musikalischen »clairvoyance«. Vogl bedauert, daß es in Wien keine brauchbare Singschule gab: Was müßten sonst Schuberts Lieder für allgemein ungeheure Wirkung machen. Wie viele hätten, schreibt er, ‚zum ersten Mal begriffen, was es sagen will: Sprache, Dichtung in Tönen, Worte in Harmonien, in Musik gekleidete Gedanken.‘
Schuberts Flucht in den Traum vollzieht sich mitunter, ohne daß er sich dessen bewußt war. Er erlebte die großen Augenblicke seines künstlerischen Daseins: Man hat von Halluzination, von Persönlichkeitsspaltung und von Somnambulismus gesprochen. Es war nicht er, sondern ein anderer, es war ein zweites Ich, das von ihm Besitz ergriff, das sein genialischer Dämon war, Doppelgänger und Fremder zugleich. Spaun beschreibt in seinen Erinnerungen den Zustand der Halluzination, in dem sich Schubert befand, als sein Dämon, dem Phänomen der Kristallisation vergleichbar, ihm den Erlkönig eingab.“
http://www.klassikerforum.de/index.php?topic=3021.0

Ego und Alter Ego sind möglicherweise nicht nur zwei miteinander in Widerspruch stehende Seiten einer gespaltenen Persönlichkeit, sondern sie ergänzen sich, wobei die Balance bzw. das Austarieren gewiss nicht immer ganz einfach oder vielleicht auch gar nicht zu beherrschen ist, wie das Beispiel des Mathematikers John Nash zeigt. "Für die Annahme des Aristoteles, das Genie bewege sich zwangsläufig in der Nachbarschaft des Wahnsinns, scheinen die Biografien zahlreicher herausragender Künstler und Wissenschaftler zu sprechen, selten jedoch so eklatant wie im Falle des Mathematikers John Nash, der 1994 mit dem Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften ausgezeichnet wurde - in Anerkennung bahnbrechender Forschungen, die er bereits in den 50er Jahren geleistet hatte: Die Zeit dazwischen war überschattet von einem Jahrzehnte anhaltenden Leiden an paranoider Schizophrenie.
Der 1928 geborene Nash begegnete während des Studiums in Princeton Koryphäen wie Albert Einstein, John von Neumann und Norbert Wiener und brachte es mit seiner Fähigkeit, traditionelle Muster unkonventionell weiterzuentwickeln, bald zum Professor am Massachusetts Institute of Technology. Besonderes Aufsehen erregte schließlich seine Spieltheorie, ein Verfahren zur Analyse rationaler menschlicher Verhaltensweisen auf sozialem und ökonomischem Gebiet. Von sich reden machte er indes auch mit einem exzentrischen Lebensstil und waghalsigen Hypothesen; so wähnte er sich in Kontakt mit extraterrestrischen Wesen und hielt sich für den Messias. Ich begann zu glauben, ein Mann von grosser religiöser Bedeutung zu sein. 'Ich hörte so etwas wie Telefonanrufe in meinem Kopf, von Leuten, die meine Ideen ablehnten. Das Delirium war wie ein Traum, von dem ich niemals zu erwachen schien.' Ein zwanghafter Rationalismus ruinierte obendrein seine persönlichen Beziehungen und trieb ihn allmählich in Krankheit und extreme Isolation, aus der er erst Mitte der 90er Jahre wieder 'erwachte'. Nash, der immer wieder nach Princeton zurückgekehrt war, ein tragischer Schatten seiner selbst, gelang es schliesslich, sich von den Zwangsvorstellungen zu befreien.

Die faszinierende wie unheimliche Metamorphose jenes 'beautiful mind' beschreibt Sylvia Nasar, Wirtschaftskorrespondentin der New York Times, in ihrer profunden Biografie. Mitunter allzu detailversessen, im ganzen aber plastisch rückt sie uns das Rätsel eines menschlichen Geistes zwischen Elite-Universität und Heilanstalt vor Augen. John Nash, den wir hier zunächst als hoffnungsfrohes junges Genie erleben, dann als gespenstischen Wiedergänger auf dem Campus und endlich als genesenen, hochgeehrten Wissenschaftler, bemerkt übrigens über seine Erkrankung im nachhinein gelassen: Die Routine eines durchschnittlichen Professorendaseins wäre möglicherweise weit schlimmer gewesen."
http://www.amazon.de/Genie-Wahnsinn-genialen-Mathematikers-Beauti
ful/dp/349223674X

Es wäre also möglicherweise sogar die Frage zu stellen, ob dieses als dunkel oder böse bezeichnete Unbewusste in uns nicht sogar eine ganz besondere Triebkraft hinsichtlich neuer Ideen, Entwicklungen, des Fortschritts im Allgemeinen darstellt, wenn sie letztlich zum Allgemeinwohl eingesetzt werden.

Man könnte in dem Zusammenhang auch einen Blick auf die Herren Dr. Faust und Mephisto werfen. "Das Böse ist nicht das von Aussen kommende, sondern ein Teil seiner selbst. Daher ist Mephisto nicht ein anderer, ein von Gott abgefallener Erzengel Luzifer, sondern ein wesentlicher Teil von Faust selbst. Mephisto sein alter Ego (Spiegel). Dies ahnt er bereits im Gespräch mit seinen Assiententen (Famulus) Wagner während des berühmten Osterspazierganges.

Zwei Seelen wohnen, ach! in meiner Brust,
Die eine will sich von der andern trennen;
Die eine hält, in derber Liebeslust,
Sich an die Welt mit klammernden Organen;
Die andre hebt gewaltsam sich vom Dust
Zu den Gefilden hoher Ahnen.

"Ich bin ein Teil von jener Kraft, die stets das Böse will, und stets das Gute schafft.", sagte Mephisto. Diese Kraft - das Mephisto-Prinzip - wirkt überall und besonders da, wo es keiner vermutet.

"Zunächst gibt es natürlich Menschen, die Gutes predigen und tatsächlich Gutes erreichen. Denken wir nur an Martin Luther King. Gutes kann aber auch, da fällt uns ein Stein vom Herzen, aus nicht ganz stubenreinen Beweggründen entstehen. Niedrige Motive haben zwar eine schlechte Presse, doch sie wirken oftmals überraschend segensreich.
Presse, Funk und Fernsehen selbst sind doch das beste Beispiel: Wer entlarvt denn finstere Machenschaften und Skandale? Richtig: Die karrieregeile, sensationssüchtige und geldgierige Schmierenjournaille. 'Es ist nicht wahr, dass aus Gutem nur Gutes, aus Bösem nur Böses kommen könne, sondern oft das Gegenteil. Wer das nicht sieht, ist in der Tat politisch ein Kind', schrieb Max Weber. (aus dem Vorwort zum Buch "Das Mephisto-Prinzip") http://maxeiner-miersch.de/mephisto_vorwort.htm

Dr. Jekyll und Mr. Hyde können als Parabel damit in der Tat für viele negative Entwicklungen aus historischer Sicht, aber vielleicht auch in nicht wenigen Fällen für das Positive, den Fortschritt gesehen werden.

Grüße. Kerstin




Eckhard Meineke, 30.11.2009 à 19:48 Heures

Liebe Kerstin, ob speziell die Geschichte von Jekyll und Hide als Paradigma für die auch positiven unbewussten Seelenkräfte gesehen werden sollte, weiß ich nicht. Dagegen hast Du natürlich völlig recht damit, dass das Unbewusste nicht nur böse ist, das Bewusste nicht nur gut. Nachdem ich nun den 1. Advent nicht auf dem Weihnachtsmarkt verbracht habe, sondern mir den Film „Vision“ über Hildegard von Bingen ansah, kann ich mit dieser erstaunlichen Frau auch noch ein Beispiel für das Positive und Gute im rational nicht Begriffenen beisteuern. Sie wähnte sich ja als von Gott beauftragt, dem fließenden Licht der Gottheit, Gottes Wahrheiten zu empfangen, aufzuzeichnen und zu verkünden. Wie immer man diese nur subjektiv erlebbare Gottschau deutet, als Realität oder Halluzination, so war das, was sie empfing, jedenfalls etwas Gutes, mit dem sie wiederum weiteres Gute bewirkte.

Was den von Dir erwähnten Alltag des durchschnittlichen Professorenlebens betrifft - das Adjektiv „durchschnittlich“ bestimmt hier das Grundwort „Leben“ näher, nicht das Bestimmungswort ;-) -, so hat der erkrankte Nobelpreisträger natürlich unrecht ;-)). Möglicherweise würde man ihm heute besser helfen können, so dass er nach zwei Jahren wiederhergestellt würde. Hmmm, was wäre eigentlich gewesen, wenn man Hildegard von Bingen beizeiten „geheilt“ hätte? ;-))). Eckhard



Carsten Mundt, 30.11.2009 à 22:34 Heures

Lieber Eckhard,

das am 08.08.2008 besprochene Bild

DE: Im Reich der Schatten de Eckhard Meineke
DE: Im Reich der Schatten
de Eckhard Meineke
8.8.08, 8:08
28 Commentaires


passt natürlich wieder einmal recht gut, denn die dünne Zivilisationsschicht haben wir ja auch bereits einige Male thematisiert. Denoch ein wichtiges Thema, welches immer wieder seine Existenzberechtigung hat.

Die Annahme, dass das Sein an der Oberfläche und das Sein des Verborgenen Antonyme sind, ist naheliegend, aber nicht unbedingt richtig.

Ich nenne es hier auch ganz bewusst nicht "Bewusstsein", sondern das "Sein an der Oberfläche", und denke dabei an jene Seite, oder jenes Gesicht, das man im Alltag zeigt, oder zeigen muss, während ein anderer Teil der Persönlichkeit in den Hintergrund tritt.

Nun wird das Alltagsgesicht zwangsläufig dazu neigen, freundlich, nett und angepasst zu wirken. Man kann das durchaus als "gute" Seite bezeichnen, denn so möchten Dich die Mitmenschen gerne sehen und so zeigt man sich dann auch. Zivilisiert, angepasst, konform.

Das andere Gesicht, die anderen Wünsche und, man kann es vielleicht auch ruhig so sagen, die Gelüste (was für ein böses Wort), bleiben unberücksichtigt, verborgen. Diese müssen deswegen nicht böse sein, denn ich denke und hoffe, dass die wenigstens Menschen wirklich vom Tier oder der 666 beseelt sind, sofern sie die Freiheit haben, sich selbst zu leben.
Freilich auch wieder im Rahmen der Gesellschaftsnormen, welche weit genug gefasst sein müssen, um einen Hauch Individualität zu leben.

Das blinde Vertrauen und das blinde Nachfolgen vorgelebter oder oktroyierter Werte und das Mitmachen ohne Nachfragen ist hinderlich.

Insofern haben die Beispiele der Hannah Montana, stellvertretend für falsche Vorbilder, aber auch Hildegard von Bingen, als Beispiel für einer Streiterin für ihre Visionen, durchaus ihren Sinn.
Mir würde in diesem Zusammenhang, als weiteres Beispiel einer Streiterin für Visionen, auch Johanna von Orleans einfällt.
Ob dieses Streiten um den eigenen Weg, so konsequent und unbeirrbar dieser scheinbar beschritten wird, auch die intelligenteste Lösung ist,
bleibt anheimgestellt.

Man kann sich irren, und dann ist das Wissen um Vergebung tröstlich.

lg Carsten




Carsten Mundt, 30.11.2009 à 23:04 Heures

Liebe Kerstin,

Deine "Ergänzungen" zu Eckhards Ausführungen sind natürlich mehr als nur Ergänzungen :)
Vielen Dank dafür.

Wie bereits in der Antwort an Eckhard dargelegt, bin auch ich durchaus nicht der Ansicht, dass man Gut und Böse immer klar definieren und auseinander halten kann. Die "zwei Seelen in einer Brust", wie auch die anderen von Dir angeführten Beispiele sind sehr schön gewählt.

Die von Eckhard angesprochene Akkulturation funktioniert freilich auch nur so lange, wie die Umstände, welche einer solchen zugrunde liegen, valide sind.

Wenn Dein LAP plötzlich beruflich nach Frankfurt verschickt wird, um dort an der Umwandlung der Zwillingstürme der Deutschen Bank in "Green Towers" mitzuwirken, wirft Dich das in eine neue und bisher unbekannte Situation. Der plötzliche Zwang einer Fern- und Wochenendbeziehung, und auch das nur alle 14 Tage, will bewältigt werden. Es stellt zwar die Partnertschaft als solche nicht in Frage, aber verlangt nach anderen Umgehensweisen, welche in etwa, aber mit anderen Vorzeichen, denen einer Trauer vergleichbar sein mögen.
Zuerst ist man gleichgültig, eventuell auch sogar ein wenig froh, hat man doch "endlich" auch einmal Zeit, um diese alleine zu verbringen. Es folgen ein wenig Ohmacht, dann Wut, und letztendlich muss man lernen, damit zu Rande zu kommen.

Es mag dann mitunter Trotzreaktionen geben, aber man kann dadurch auch erfahren, dass man auch auf sich selbst gestellt ein eigenständiger und vollständiger Mensch ist, der dennoch gerne auf die Erfahrung anderer Mitmenschen zurück greift.

lg Carsten



Eckhard Meineke, 2.12.2009 à 20:27 Heures

Lieber Carsten, der Mensch irrt sich oft. Natürlich hast Du recht, dass er Vergebung für begangene Sünden erlangen sollte. Gerade aber bei denen, die eine von ihnen erkannte „Wahrheit“ gegenüber dem, was der Mainstream so bietet, durchsetzen wollen, ist stets auch die Gefahr der blinden Radikalisierung gegeben.



In diesen Tagen wurde die Fernsehfassung des Films über die „Rote Armee Fraktion“ gesendet. Nun mag dieser Film so miserabel sein, wie er will, aber eine bedenkenswerte Sequenz enthält er doch. Die selbsternannten Revolutionäre sprechen von ihren „Gegnern“ als „Schweine“, die keine Menschen mehr sind, und das ist im Grunde genommen eine fürchterliche Wiederaufnahme einer anderen Ideologie, die Menschen mit Ungeziefer verglich, nur von anderer Warte aus.



Wie also Buback und sein Begleitpersonal kaltblütig umgebracht wurden, das glich der Mitleidlosigkeit und Kaltblütigkeit der SS-Monster. In diesen Tagen wird ja ein Prozess geführt, der diese Problematik wieder zum gedanklichen Gegenstand machen kann; vielleicht sollte die Besinnlichkeit vor Weihnachten einmal

Alternativ de Eckhard Meineke
Alternativ
de Eckhard Meineke
27.11.09, 8:19
63 Commentaires


auf diesen Gegenstand gerichtet werden. Was ich mit diesen Ausführungen sagen will: Man kann oft gar nicht im Ergebnis unterscheiden, ob das Schreckliche aus dem falsch verstandenen Guten entsprang oder aus dem absolut Bösen, aus dem Bewussten oder dem Unbewussten. Ein weites Feld, das da immer wieder neu bestellt werden muss. Eckhard

Mona Lisa de Eckhard Meineke
Mona Lisapas de dicussion
de Eckhard Meineke
26.7.08, 12:09



Eckhard Meineke, 2.12.2009 à 20:54 Heures

dradio.de
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/thema/1080459/



RADIOFEUILLETON:
THEMA
02.12.2009 · 15:07 Uhr
Der mutmaßliche NS-Kriegsverbrecher John Demjanjuk muss sich vor Gericht verantworten. (Bild: AP) Der mutmaßliche NS-Kriegsverbrecher John Demjanjuk muss sich vor Gericht verantworten. (Bild: AP)
"Da hofft jeder auf einen endgültigen Schluss"
Historiker Black zum Demjanjuk-Prozess
Peter Black im Gespräch mit Jürgen König

Der US-Historiker Peter Black ist sich nicht sicher, ob die Beweislage im Prozess gegen den mutmaßlichen NS-Kriegsverbrecher John Demjanjuk ausreicht. "Das ist eine Entscheidung für den Richter und die Schöffenrichter", sagte Black.

Jürgen König: Am Münchner Landgericht läuft der Kriegsverbrecherprozess gegen den 89-jährigen John Demjanjuk. Im Sommer 1943 soll er im deutschen Vernichtungslager Sobibor im besetzten Polen Tausende Juden aus Deportationszügen in die Gaskammern getrieben haben. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm Beihilfe zum Mord in 27.900 Fällen vor.

Einer der Trawniki sei er gewesen. Trawniki, das ist ein Ort im Osten Polens, dort hatte die SS 1941 ein Zwangsarbeitslager und ein Ausbildungslager für in Anführungsstrichen "Freiwillige" eingerichtet. Die dort ausgebildeten Hilfskräfte wurden als KZ-Wachmannschaften dann zur Durchführung des Völkermords eingesetzt.

Die Trawniki, das waren vor allem Ukrainer, aber auch Letten, Esten, Litauer, Polen und - wie es damals hieß - Volksdeutsche aus der Sowjetunion. Einer, der sich intensiv auch mit den Trawniki befasst hat, der auch Dokumente sowjetischer Strafverfahren einsehen konnte, ist der amerikanische Historiker Peter Black, Chefhistoriker am US Holocaust Memorial Museum in Washington. Good afternoon oder - wie ich bei Ihnen besser sagen muss - good morning, Mr. Black!

Peter Black: Guten Tag, Herr König!

König: Mr. Black, der Verteidiger hat John Demjanjuk als Opfer dargestellt. Ein Überlebender des Holocaust, nicht aber ein Täter sei er gewesen. Als Trawniki habe er auf gleicher Stufe wie die jüdischen Häftlinge mit Hilfsaufgaben gestanden. Nun haben Zeitzeugen berichtet, gerade die ukrainischen Wächter hätten sich mit äußerster Brutalität an der Vernichtungsmaschinerie der Nazis beteiligt. Wie sehen Sie die Trawniki, und was halten Sie von der Behauptung des Verteidigers, Demjanjuk sei ebenso Opfer des Holocaust gewesen?

Black: Man muss zuerst verstehen, dass die Trawniki stellten den Rückgrat des Einsatzes dar. Und es gab damals vier Bestandteile des Einsatzes Reinhardt, die sogenannte Aussiedlung, das heißt die Vernichtung der jüdischen Einwohner, der sogenannten Generalgouvernements.

Etwa 1,7 Millionen wurden getötet, ungefähr 1,5 Millionen in den Zentren Treblinka, Sobibor und Belzec. Der grauenhafte Erfolg des Einsatzes Reinhardt wäre ohne die Trawniki-Männer überhaupt nicht möglich. Und diese 1,7 Millionen Tote ist der größte Teil der Endlösung unter Führung einer einzigen Einheit, das heißt SS und Polizeiführer Lublin.

Die Trawniki-Männer, die hatten bei der Aussiedlung, das heißt bei der Vernichtung, die Namen an alle große und viele kleine Deportationsaktionen beziehungsweise Erschießungsaktionen, zum Beispiel mit dem Polizeibataillon 101 im Generalgouvernement und im District (…) teilgenommen. Die Trawnikis auch stellten die Wachmannschaften für die SS-Sonderkommandos bei den Totenzentren Belzec, Sobibor und Treblinka II. Die haben auch die Züge begleitet, worin die jüdischen Opfer zu den Totenzentren transportiert worden waren.

König: Hier wird ja sehr darüber gestritten, inwieweit die Trawniki Freiwillige waren mehrheitlich oder Zwangsrekrutierte, also inwieweit sie gezwungen wurden oder sich freiwillig zu diesen Aufgaben gemeldet haben. Wie würden Sie das beantworten?

Black: Ja, das ist eine interessante Frage. Ob die Trawniki-Männer als Freiwillige wahrgenommen werden sollten, muss bei dem Einzelnen beurteilt werden. Zum Beispiel, bei den Kriegsgefangenen zwischen September 41 und ungefähr Frühling 1942 gab es für die sowjetischen Kriegsgefangenen weniger Alternativen.

Beim Bleiben im Kriegsgefangenenlager sind ungefähr 90 Prozent an Verhungerung, Krankheit und Unterkühlung in dieser Zeit verstorben. Deutsche Wehrmacht beziehungsweise SS-Personal haben ungefähr eine halbe Million sowjetische Kriegsgefangene in dieser Zeit auch erschossen.

Andererseits muss man sagen, dass manche sowjetische Kriegsgefangene haben sich den Deutschen aber schon im Sommer 1941 zur Verfügung gestellt im Lager, als Vertrauensmänner, als Dolmetscher oder als sogar Lagerpolizisten. Und die ersten im Frühling beziehungsweise Sommer 1942 gefangen genommenen sowjetischen Soldaten hatten viel günstigere Möglichkeiten sowohl zu überleben, wie auch irgendwie den Deutschen als Hilfswillige zu dienen. Wir haben keine Beweise über Leute, die Nein gesagt haben, als die Deutschen Leute ausgesondert haben. Da wissen wir nichts von denen, die Nein gesagt haben.

König: Mr. Black, Sie haben 20 Jahre lang als Historiker, viele Jahre davon als Chefhistoriker im OSI, im Office of Special Investigation gearbeitet, einer Dienststelle des US-Justizministeriums, zuständig für Sonderermittlungen gegen mutmaßliche NS-Täter in den USA. Sie haben schon Beweise gesammelt gegen John Demjanjuk. Die Staatsanwaltschaft wirft ihm hier in München Beihilfe zum Mord in 27.900 Fällen vor. Glauben Sie, dass die Beweislage dicht genug ist, ihn dafür zu verurteilen?

Black: Na ja, das ist eine Entscheidung für den Richter und die Schöffenrichter. Ich kann nur sagen, dass die Verantwortlichkeit der Trawniki-Männer, die in Sobibor gedient haben, war Beihilfe an dem Mord von den Leuten, die nach Sobibor geschickt worden waren. Es wäre unmöglich gewesen ohne diese Wachmannschaft, das heißt ungefähr 100 bis 130 Männer, die Tötungsprozesse in Sobibor durchzuführen.

König: Es hat ja schon einmal eine Auslieferung John Demjanjuks von den USA gegeben an Israel. Demjanjuk wurde dann zum Tode verurteilt, dieses Urteil allerdings wurde später vom obersten Gerichtshof Israels wieder aufgehoben. Demjanjuk kam frei, da die Beweise, die das OSI eingebracht hatte, als nicht ausreichend angesehen wurden. Wie denken Sie heute über dieses missglückte Verfahren damals gegen John Demjanjuk?

Black: Es ist viel passiert seit dieser ersten Auslieferung von Demjanjuk an Israel, das ist in 1986 geschehen. Das Wichtigste dabei war Zusammenbruch der Sowjetunion. Und dann in den 90er-Jahren hat der OSI dann Zugang zu Urkunden und ganz spezifisch internen Urkunden über Trawniki, die immer noch bei dem FSB, dem russischen Sicherheitsdienst liegen. Diese Akten, Personalakten und Versetzungsakten hat uns Information, wie das System Trawniki und wie die Trawniki gearbeitet und wie die Trawniki Men hin und her versetzt worden waren und was für Aufgaben die hatten.

König: Dieser Prozess jetzt am Münchner Landgericht gegen John Demjanjuk, wie wird er in den USA aufgenommen, auch von den Medien begleitet?

Black: Von dem, was ich sehen kann, weniger Presse als in Deutschland, und ich kann nicht für alle Amerikaner sprechen, aber die Amerikaner haben Demjanjuk jetzt über 30 Jahre erlebt, und da hofft jeder auf einen endgültigen Schluss und (…) Demjanjuk (…).

König: Der Kriegsverbrecherprozess gegen den Trawniki John Demjanjuk und das amerikanische Interesse an diesem Prozess - ein Gespräch mit Peter Black, Chefhistoriker am US Holocaust Memorial Museum in Washington. Mr. Black, thank you very much!

Black: You are very welcome!



© 2009 Deutschlandradio



Eckhard Meineke, 2.12.2009 à 21:15 Heures

szmtag
dradio.de
http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/filme/1080076/



RADIOFEUILLETON:
FILME DER WOCHE
02.12.2009 · 10:33 Uhr
Robert Jay Lifton in "Wenn Ärzte töten" (Bild: W-film Filmproduktion & Filmverleih) Robert Jay Lifton in "Wenn Ärzte töten" (Bild: W-film Filmproduktion & Filmverleih)
"Wenn Ärzte töten"
Jörg Taszman über einen "hörenswerten" Dokumentarfilm

Thematisch spannender reiner "Talking Heads"-Film mit dem jüdischen Harvard-Professor Robert Jay Lifton, der sich mit der Frage beschäftigt, wie aus Ärzten, die eigentlich Heilen sollen, Mörder werden konnten.

Welche Lügen, wie viel Selbstbetrug und Verdrängung spielen dabei mit, wenn man sich als Mann der Wissenschaft in den Dienst einer industriellen Tötungsmaschinerie stellt? Der 83-Jährige sprach viel mit Tätern und Opfern und redet ausführlich über seine Studien.

Der Film wird spalten. Verfechter des filmischen Minimalismus werden begeistert sein. Alle jedoch, die auch im Dokumentarfilm, Bilder erwarten, sind im falschen Film. Für Menschen, die sich für Filme wie "Hitlers Sekretärin" interessieren, ist "Wenn Ärzte töten" inhaltlich dagegen sehr interessant. Eingeschränkt sehens- dafür jedoch sehr hörenswert.

Deutschland 2009, Regie: Hannes Karnick, Wolfgang Richter

Filmhomepage "Wenn Ärzte töten" [http://www.wenn-aerzte-toeten.de
]



© 2009 Deutschlandradio
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Eckhard Meineke, 3.12.2009 à 8:51 Heures

USA: Nach achtjähriger Pause wieder Forschung mit embryonalen Stammzellen

Nach einer achtjährigen Pause, die auf eine Anordnung des früheren Präsidenten Bush zurückgeht, ist in den USA die Forschung mit embryonalen Stammzellen wieder angelaufen. Nach Angaben der Behörden wurde die Nutzung von 13 Linien embryonaler Stammzellen freigegeben. Zu einer solchen Linie zählen alle im Reagenzglas gezüchtete Zellen, die sich auf den selben Ursprung zurückführen lassen. Die Zellen seien nach einem ethisch erprobten Verfahren gewonnen worden, erklärte ein Sprecher der Gesundheitsbehörde NIH. Gegner der Stammzellenforschung halten es für unmoralisch, dass dafür Zellen aus zerstörten Embryonen verwendet werden.

Deutschlandfunk, 6 Uhr-Nachrichten, 3. 12. 2009



Eckhard Meineke, 3.12.2009 à 13:54 Heures

"Barack Obama, der am kommenden Donnerstag in Oslo den Friedensnobelpreis verliehen bekommt, hat den von George W. Bush geerbten Krieg endgültig zu seinem eigenen gemacht. Nach monatelangem Abwägen hat der Oberkommandierende der US-Streitkräfte, der als naiver Peacnik verschrien war, beschlossen, dass er definitiv Blut vergießen will. Es ist ein Wendepunkt in dieser jungen Präsidentschaft, weil Obama den Konflikt in der Lesart vieler eher aus freien Stücken eskaliert als aus Notwendigkeit", meint DER STANDARD aus Wien.

Deutschlandfunk, Presseschau, 3. 12. 2009



Carsten Mundt, 3.12.2009 à 14:18 Heures

Nun, lieber Eckhard, das sind eine Vielzahl von Gedanken, und ich sehe schon, worauf Du abzielst.

Nur ganz kurz erwidert ( etwas Ausführlicheres kommt noch, wir ziehen allerdings in der Firma gerade in neue Büroräume, so wird eine ausführlichere Antwort frühestens am Wochenende, evtl. aber auch erst nächste Woche kommen, wenn der Umzug abgeschlossen sein wird):

Extreme Standpunkte sind natürlich nicht wünschenswert, und Du hast bestimmt Recht, dass ein absolutes Beharren auf diesen deren Verfechter oftmals nicht besser macht, sondern diese genauso verblendet und gewaltbereit werden, wie im Beispiel des deutschen Linksterrorismus dargelegt.

Andererseits verfolgen Personen ihre Ziele in unbedingter Konsequenz, und dort wird der Ausgang als "gut" angesehen. Denken wir einmal an Mahatma Gandhi, der unbedingte Gewaltlosigkeit verkündete, und ähnliche Beispiele finden sich noch mehrere; auch der jüngst begangene Festtag des Mauerfalls wird ja als "friedliche Revolution" bezeichnet.

Was die Ärzte anbelangt, so ist das zwar schwierig nachvollziehbar, und das müsste man noch detaillierter beleuchten. Du gingst ja mit der Erwähnung des Stromstoß-Experiments unter Kerstins letztem Bild bereits ein wenig darauf ein.

Ebenso unversändlich ist ja, dass die KZ-Aufseher in ihren Behausungen Christbäume aufstellten und Weihnachten feierten, während ein paar Baracken weiter der Tod umging. Nun mag man das damit erklären können, dass hier die Idee von unwertem Leben eine Rolle spielte, welches eben den Tod verdiente, um das es nicht schade war.

Aus dem gleichen Grund waren wohl auch die "Forschungen" der Ärzte möglich, die nicht mehr den Menschen in ihren Opfern sahen, sondern Versuchsratten ? Gepaart mit der Idee, mit ihren Forschungen tatsächlich etwas Gutes erreichen zu können ?

Mit ähnlicher Begründung wird ja auch die Stammzellenforschung und die Gentechnik überhaupt begründet, da man sich hier medizinische Durchbrüche erhofft, die letzlich allen Menschen helfen werden. Ob man das ethisch vertreten kann, hängt auch davon ab, wie man Embryonen betrachtet:
als beginnendes menschlisches Leben, dem somit auch bereits alle Menschenrechte zustehen, oder handelt es sich noch "nur" um einen Zellhaufen, der sich seiner Existenz noch nicht bewusst ist ?
Und würde man selbst denn eine, sagen wir, Krebstherapie, welche uns das Leben retten könnte, ablehnen, wenn wir wüssten, dass die Therapie das Ergebnis von Stammzellenforschung ist ?
Ich könnte das mit Bestimmtheit nicht behaupten.

Ein letzter Gedanke noch, lieber Eckahrd:
die Ereignisse, die dem deutschen Herbst vorausgingen, nämlich die Studentenrevolte, die es ja nicht nur Deutschland, sondern auch in anderen Ländern gab, ging ebenfalls nicht nur friedlich ab, aber allgemein wird diese Zeit so aufgefasst, dass sie der Beginn einer neuen Gesellschaftsordnung war, die zu mehr Freiheit, auch Meinungsfreiheit, und mehr Demokratie und Stärkung der Bürgerrechte führte.

Man kann natürlich nie sagen, ob das unbedingt so richtig ist ( und über den Einfluss östlicher Geheimdienste sprachen wir ja bereits einmal kurz), und wie die Welt heute ausähe, hätte es diese Ereignisse nicht gegeben.

Carsten



G. Frank, 16.12.2009 à 21:07 Heures

Ooh, das ist sehr gut, ich mag Bilder mit Hintergedanken, und ein Schatten sagt oft mehr als das, was Schatten wirft.
lg, Frank



Carsten Mundt, 16.12.2009 à 21:35 Heures

Danke, Frank.

Dann bist Du, unter anderem, bei

http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/978841


und

http://www.fotocommunity.de/pc/account/myprofile/643047


vielleicht ganz gut aufgeboben.

Bei mir nicht immer so .. :))

lg Carsten




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