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Neu bearbeitet nach Vorschlägen von Engelbert Weilnbröck und Karl-Heinz Muthig
Aus Wikipedia:
Eine Gondel (ital. Gondola) ist ein venezianischer Bootstyp, der wahrscheinlich erstmals im 11. Jahrhundert aufkam. Es handelt sich um ein schmales Boot von bis zu 11 m Länge und 1,5 m Breite mit weit aufgebogenen Enden. Die "Gondola" wird von einem auf dem Heckschnabel (links hinten) stehenden "Gondoliere" mit nur einem Riemen (remo) vorwärts bewegt. Der mehrere Meter lange Riemen liegt in einer besonderen Vorrichtung, der "Gabel" (forcola), die in eine rechteckige Öffnung im Bootskörper auf der Steuerbordseite (trincarino) gesteckt wird. Zum Ausgleich des einseitigen Vortriebs ist der Bootskörper entlang der Mittelachse asymmetrisch gebaut, d.h., die linke Seite ist stärker gewölbt und höher als die rechte, sodass er auf der Steuerbordseite etwa 0,25 m kürzer ist als an der Backbordseite. Die Technik des Vortriebs der Gondel ähnelt jener des Wriggens mit dem Unterschied, dass beim Wriggen der Riemen achteraus gerichtet ist, wohingegen der Riemen der Gondel seitlich schräg ins Wasser getaucht wird. Unter der traditionellen, heute aber aus der Mode geratenen mittschiffs angeordneten Überdachung (felze) befinden sich Sitzplätze für zwei bis sechs Personen.
Ursprünglich gab es die Gondeln in allen möglichen Farben und die damaligen venezianischen Adels- und Patrizierhäuser suchten sich gegenseitig in der prachtvollen Ausstattung der Boote zu überbieten. Um der ungezügelten Prunksucht Einhalt zu gebieten, erließ während der Regierungszeit Gerolamo Priulis der Senat von Venedig 1562 das auch von der Kirche unterstützte Aufwandgesetz, welches einen einheitlichen schwarzen Anstrich für alle Gondeln vorschrieb. Eine mittlere Gondel kostet durchschnittlich 25.000 Euro. Das Geld kommt schnell wieder herein, denn ein Gondoliere verdient bis zu 5000 € im Monat. 2008 kostete eine 35 - minütige Gondelfahrt ohne Gesang durchschnittlich tagsüber 80 €, abends ab 19:00 Uhr 100 €.
Bugbeschlag
Ursprünglich nur als Gegengewicht zum Gondoliere, heute auch als
Schmuck und Symbol für die Stadt Venedig trägt der Bug des leichten Fahrzeuges am oberen Ende einen etwa 22 kg schweren Metallbeschlag (Metallschweif), den ferro, der oben in einer Art Horn in der Form der Fischermütze endigt, welche die Dogen in ihrer Staatstracht als Kopfbedeckung trugen. Darunter springen sechs Zacken hervor. Diese symbolisieren, so eine heute übliche Deutung, wiederum die sechs sog. sestieri (Stadtteile) von Venedig: San Marco, Dorsoduro, San Polo, Cannaregio, Castello und Santa Croce. Der nach hinten gerichtete Zacken soll für die Giudecca stehen.
gefällt mir, ganz besonders der Glanz an den Metallteilen und super Text,... eine Gondelfahrt lohnt sich meistens. man sieht die Stadt aus einer ganz andern Perspektive. Lohnt sich...
LG Wolfgang
Hallo Gudrun,
ich fühle mich geehrt, dass du meinen Vorschlag eingearbeitet hast. Jetzt ist es perfekt. Nichts lenkt mehr von den leuchtenden Gondeln ab. So ein Bild möchte ich auch mal machen
lg und Frohe Weihnachten und vor allem Gesundheit und gut Licht im nächsten Jahr
Engelbert
habe nur diese Nachbearbeitung gesehen, ist wirklich stark, vorallem wegen der silbernen Gondelspitzen. Nachdem es ein "zweiter Anlauf" war, hätte ich gleich links 3 mm geschnitten (die durchgehende Häuserkante muss nicht sein).
Gruss dieter
Eine sehr gelungene Bildgestaltung, klasse hier die Linie der Boote, die den Blick ganz nach hinten führen, auch die Bearbeitung ist dir bei dieser Variante echt gelungen!
LG
Daniela
Hallo,schönes leuchten der Beschläge,
mag ich
Danke auch für die ausführliche Erklärung
Gruss
&
einen guten Start ins nächste Jahrzehnt wünsche ich vorab schonmal
Micha
Schade das es hier so groß ist - man kann es nicht im Ganzen geniesen! ich teile es in Gedanken und finde die untere Hälfte besonders schön!
Ganz wundervolle Farben der Boot un der Wellen.
VG
Anneli