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schöne Blüte;Am 11. September 1973 putschte das Militär in Chile. Der drei Jahre zuvor demokratisch gewählte sozialistische Präsident Salvador Allende nahm sich das Leben, nachdem die Luftwaffe begonnen hatte, den Präsidentenpalast La Moneda zu bombardieren. Eine Militärjunta unter der Führung von Augusto Pinochet regierte Chile daraufhin bis zum 11. März 1990 als Diktatur. Der Putsch wurde von den USA politisch und finanziell unterstützt und war ein zentrales Ereignis im Kalten Krieg, mit ähnlich symbolhafter Bedeutung wie die Revolution in Kuba.Das nur mal nebenbei für die, die immer noch der Meinung sind,die USA stehen in der Welt für das Gute!
Harald spricht mir aus dem Herzen,endlich mal jemand der nicht im Gefühlsduselei versinkt.
Wer gedenkt eigentlich den vielen Toten die auf Grund von Wassermangel oder Nahrung ihr Leben verlieren und dass täglich!
Anderswo wird Lebensmittel "Brot für die Welt" entsorgt-auch täglich!
Ich verstehe die Maße mit denen gemessen wird nicht....
Ein tragischer Tag der Geschichte. Die Opfer sind unvergessen. @ Sigrund & Harald: Diese Diskussion hier ist fehl am Platz, niemand spricht den USA ihr völliges Fehlverhalten Chile betreffend oder gar ihre große Schuld in Vietnam ab, aber der 11.9. hatte damit nichts zu tun - meine Meinung. LG Birgit
ich lasse in meiner Galerie ausdrücklich sachliche inhaltliche Bemerkungen bzw. Diskussionen zu !
Im Übrigen hat der 11.9. sehr wohl auch etwas mit 1973 zu tun. Denn in Folge des Putsches starben auch etwa 3000 Menschen. Und entsprechend Hinweisen gingen USA-Diplomaten von 5000 Toten aus. Auch der Zusatz, daß die USA Mittäter im Putsch gegen die Regierung Salvador Allendes waren, darf nicht vergessen werden.
Viele haben ja noch dialektisches und historisches Denken gelernt. Es lohnt sich einfach einmal an solch geschichtsträchtigen Tagen, dieses Denken zu benutzen.
Die Nelke könnte einfach ein solcher Anstoß sein.
Danke für den Hinweis und die Erinnerung !
Dieser 11.September 1973 war mindestens so denkwürdig wie der 11.September 2001 und die späteren Opfer waren hier Mittäter. Dies sollte nicht in Vergessenheit geraten ...
Gruss
Roland
Eine Nelke im Knopfloch, sehr schön! Ich habe nie verstanden, warum wir nun am 3. Oktober feiern müssen, Betonung auf 3. Okt. und müssen. Es spricht hier eine noch der Mauer Entronnene, 3 Tage vor Toresschluss, lg Heide
... Warum der 3. Oktober als solcher gewählt wurde, ist mir auch nicht bekannt. - Aber diese offizielle sogenannte Vereinigung sollte noch vor dem 7. Oktober über die Bühne gehen, weil Kohl und seine hörigen Untertanen aus Ost und West keine Lust auf die Feierlichkeiten zum 4o. Jahrestag der DDR hatten.
Wir schauen bei vielen Dingen zu und lassen sie geschehen....wir müssen uns fragen warum eigentlich ? Die Nelke hier allerdings kann auch für was Positives stehen - 1974 Portugal - genau der umgekehrte Fall zu Chile.....Die Vision, die ich hier beschreibe, möchte ich auch nicht erleben müssen und doch ist sie ziemlich real....lg wolf
mir geht es bei meinem Bild nicht in erster Linie um die Nelke, sondern um ein ernstes Thema.
Und wenn Dich nur die Nelke interessieren sollte, dann kannst Du ja mal nachforschen, welchen Hintergrund eine rote Nelke hat ...
Da war ich 13, weiß aber noch wie heute, wie Allende, schon dem Tod ins Auge blickend, noch einmal über Telefon zu hören war, im Hintergrund das Maschinengewehrfeuer. Ein bewegender Augenblick der Geschichte.
Den Chemieunternehmen aus den USA konnte Allende nicht ungestraft ihre Minen wegnehmen. Wenn man so was macht, muss man sich der Loyalität des Militärs sicher sein. Allende hatte es leider nicht verstanden, entscheidende Leute in Regierung und Militär auszutauschen.
Kostenlose Schulbildung und Milch für die Kinder, das war den USA und Pinochet so was von egal ...
Übrigens, zur diskutierten Frage "3. Oktober als Nationalfeiertag": Gegen den 9. November, den Tag des Mauerfalls, sprach warscheinlich der 9. November 1938, die "Reichskristallnacht". Da verbietet sich das Feiern von allein. Für den 3. Oktober sprach Deine Vermutung: die Notwendigkeit, dem DDR-Feiertag 7. Oktober zuvorzukommen, um ihn nicht nochmals begehen zu müssen.