Fotos de Nu.Participation au forumVender fotosCréer davantage d´albums photo ?Enregistrer davantage de favoris ?Enregistrer davantage d´amis ?Enregistrer davantage de photos ?Vote pour la galerieAfficher l'identité de ce membreEnregistrer davantage de photos ?Accès à toutes les versions linguistiques ?Les membres payants peuvent, dès 4€, utiliser toutes les fonctions de fotocommunity.
Direkt an der A44 auf der Merscher Höhe gelegen, hat mich dieses Motiv besonders als Nachtaufnahme schon lange fasziniert. Leider sind die feinen Antennendrähte angesichts der grellen Beleuchtung nicht mehr aufzulösen - ich werde es wohl doch noch einmal in der Dämmerung versuchen (müssen).
Am 1. April 1956 nahm die KW-Station Jülich mit der Ausstrahlung der "Deutschen Welle" ihren Betrieb auf. 1993 wurde die Station komplett modernisiert. Die technische Ausstattung ist "spektakulär": Insgesamt verrichten hier 12 Sender mit Leistungen
um die je 400 kW (Kilowatt !) an 42 Antennen ihren Dienst.
solange man da nicht mit der kamera noch radio hören muß.ich glaub der versuch mit den sendedrähten ist es wert. so hat es ein wenig von landebefeuerung eines flughafens.vielleicht sind dann die unteren strahler auch nicht mehr so aufdringlich. (heckenschütze mitnehmen :-) )aber trotzdem ganz gut gelungen.
gruß jörg
Ich hätte noch dabei schreiben sollen, das man hier selbstverständlich nur einen ganz kleinen Teil der Antennenanlagen sieht. Auf der Seite oben ist die Anlage schön als Luftbild zu sehen - riesig !
@Jörg: Ich habe so komische Musik aus meinen Zahnfüllungen gehört und das Brillengestell wurde ziemlich warm ;-)
Mist.... mit dem Gedanken hatte ich auch schonmal gespielt, solche Strommasten abzulichten.... nun ist mir einer zuvorgekommen :-(((
Was sind das für rote Lichtstreifen zwischen den 2. und 3. masten von rechts????
An Hand von Deinem Foto sieht man erstmal wie schwer das Motiv an sich ist. Man stellt sich das öffter leichter vor und stößt dann doch an seine Grenzen.
Trozdem finde ich das Foto gelungen.
gruß Andreas
P.S. Bin schon auf die Aufnahme in der Dämmerung ( "Blaue Stunde" ) gespannt.
@Andreas: Die "Lichtstreifen" sind die eigentlichen Antennen, die aus relativ "dünnen" Drähten bestehen. Die Masten dienen eigentlich nur dazu, die Antennendrähte irgendwie zusammen zu halten :-)
Und weil die Drähte so dünn sind und natürlich etwas im Wind wackeln, sind sie hier kaum mehr zu erkennen (leider).
@ Michael....
Danke für deine Erklärung ;-)))) ... aber eigendlich kannt ich die Funktion von diesen masten schon ....LOL
Ich habe nur nicht gewusst, das Sie auch das rote Licht so stark reflektieren!
Oder haben die bei Euch eine " Innenbeleuchtung" ????
Grins...
@Andreas: die "roten Streifen" sind die eigentliche Antennen: horizontal aufgehängte, vertikal gestapelte Dipol-Antennen, vulgo Draht, auf dem sich hier das Licht der Flugsicherungsleuchten reflektiert. Bei Tag sieht das so aus: http://www.antenna.be/an/hr.jpeg - die Dipole hängen wie ein Vorhang zwischen den Masten wie die Wäsche an der Leine. Die Masten haben bei solchen Antennen keine Sendefunktion - sie dienen nur dazu, den Vorhang aufzuhängen.
Vorhangantennen können einen sehr geringen Elevations- und geringen Öffnungswinkel haben. Das heißt, die Sendeleistung wird hauptsächlich kegelförmig in eine Richtung abgestrahlt, die horizontal rechtwinklig zum Vorhang steht und vertikal elektrisch verstellt werden kann. Ob über einen bestimmten Vorhang in Jülich Sendeverkehr läuft oder nicht, kann man ganz einfach durch dicht daran vorbeigehen feststellen: auf einer Strecke von vielleicht 10 Metern dürfte man etwas Kopfdruck spüren (wer mit einem Auto hinfährt, den Motor in diesem Bereich vielleicht nicht ausschalten; Träger von Herzschrittmachern haben dort eh nichts verloren). Diese Antennen eignen sich vorwiegend für den Weitverkehr auf höheren Kurzwellenfrequenzen. Eine Karte mit einem typischen Versorgungsgebiet und Azimuth-/Elevations-Diagrammen eines Vorhangs gibts unter http://www.antenna.be/rhr.html .
Neben Vorhängen gibt es in Jülich noch eine ganze Menge mehr zu sehen, so auch Reusen-, Drehstand- und eine große logarithmisch-periodische Antenne sowie, falls ich mich recht erinnere, auch ein oder zwei Rhombus-Antennen. Die Halbleitersender dort sind übrigens in der Lage, digitale Modulation zu fahren; Jülich war der erste Standort, an dem die Telekom (deren Ruf als Senderbetreiber übrigens etwas besser ist als der als Telefonbude) in dieser Betriebsart Versuchsbetrieb aufgenommen hatte.
Und dieses Foto erinnert mich daran, daß ich vielleicht doch einen Scanner brauche - und jemanden, der meine Sammlung von vielen Sender- und Antennen- und einigen Radiostudio-Fotos, die während gut fünf Jahren entstanden ist, digitalisiert ;-)
Hallo Michael,
das wäre doch ne tolle Antenne für unser zweites Hobby, und vor allem so ein Endstüfchen mit etlichen KW erwärmt das Herz eines jeden Funkamateurs.
Demnchst werde ich mich bemühen wenigstens einen solchen Sendemast in meinen Garten zu stellen.
Ich denk dann hätten die Nachbarn auch mal nen gutes Motiv zum fotografieren :-))
Mal eine ganz neue Branche. Tolle Farben.
Gruß Horst
Reinhard Bruckner, 3.11.2003 à 6:12 Heures
Gut geworden, Michael.....gefällt mir.
Das letzte mal, als ich so ne Anlage fotografiert habe, stand 2 Minuten später ein Polizeiauto hinter mir und ein zweites kam kurz drauf um die Ecke....war aber auch in Bayern, vielleicht deshalb :-))
GR
P.S. hast du etwa auch noch dieses seltsame Hobby?
Gruß von DF1IAJ
@Reinhard: das ist ganz unterschiedlich und kommt sehr auf die Anlage an. Während man in z.B. in Mainflingen an den tx und die Antennen von DCF49 (und allen anderen Antennen dort) völlig ungehindert heran kann, ist DCF77 sehr gut versteckt (bzw war es, als ich das letzte mal dort war), es gibt oder gab sogar mal einen lehrbuchtauglichen Verschleierungs-Schrottplatz mit auffälligen vielen Kameras vor dem Tor. Ähnlich Lage in Lampertheim (http://kailudwig.bei.t-online.de/lam.htm) . In der Antennenanlage konnte man früher völlig frei herumlaufen, nach 9/11 ging das auch weiterhin, nur daß man dann Besuch bekam. Prinzipiell kann man in Deutschland aber an Sendern fotografieren, was man lustig ist, von gegenteiligen Behauptungen nicht einschüchtern lassen.