Fotos de Nu.Participation au forumVender fotosCréer davantage d´albums photo ?Enregistrer davantage de photos ?Vote pour la galerieAfficher l'identité de ce membreEnregistrer davantage de photos ?Accès à toutes les versions linguistiques ?Les membres payants peuvent, dès 4€, utiliser toutes les fonctions de fotocommunity.
Einfaches Kriterium für das, was ich als Beliebigkeit bezeichne: Stell dir vor, du gehst über einen Rummelplatz, der in einer Woche aufmachen wird. Würdest du bei diesem Anblick stehen bleiben, die Szene in dich aufnehmen, ihre Einzigartigkeit genießen, sie festhalten wollen für die (fotografische) Ewigkeit? Meiner Meinung nach: wohl kaum, dazu ist das einfach zu banal, an den anderen zig Buden siehts nämlich genauso aus.
Technik: Laminares Licht ohne jede Besonderheit, leicht (bildlinks stärker) überbelichtet, kein dezidierter Fokuspunkt, durchgehende, eher mittelprächtige Schärfe.
Bildfehler: Steht die Puppe auf irgendwas, fällt sie? Ist unklar, die Füße sind unschärfer als der Rest.
Das einzige mir positiv auffallende Detail: die Bewegung in der Lampe und dem Kabel. Da findet Interaktion statt - die aber der Synchronizität zwischen Arbeiter und Puppe (Armhaltung) widerspricht.
Wird wohl eine Geisterbahn im Aufbau sein. Leider sind die Schienen zu diesem Zeitpunkt noch nicht montiert, sonst könnte man wenigstens sehen, wie ungeheuer gedrängt das da in Wirklichkeit zugeht.
Teilzitat, HvS: "Komposition: Kein ersichtlicher Zusammenhang zwischen Arbeiter und Puppe."
Ist das so?
Ansonsten empfehle ich einigen Anmerkern folgenden Spruch:
Eure Rede aber sei: Ja, ja; nein, nein. Was darüber ist, das ist vom Übel.
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@michael se: Nachdem 0xFF letzte Nacht einen längeren Text geschrieben und den später wieder gelöscht hat, habe ich gerade versucht, meinen Text noch etwas zu klarifizieren. Ich wollte damit nicht deinen Beitrag durch "nachträglich fälschen" torpedieren, sorry.
Deshalb hier nochmal: Man kann in den Armhaltungen von Puppe und Arbeiter eine Synchronizität sehen wollen. Wenn jemand ein Kabel auf den Unterarmen der Puppe abgelegt hätte, wär's ein reichlich genialer Moment. So aber geht das m.E. unter, weil der Arbeiter mit dem Kabel interagiert, und die Puppe mit nichts.
die idee mit dem kabel auf dem unterarm der puppe überlasse ich denen, die eine (und nur eine!) bildaussage, wenn möglich doppelt und dreifach unterstrichen, geliefert bekommen wollen. ein bisschen soll der betrachter ja auch das bild selber lesen und entziffern..
und das muss nicht für die ewigkeit sein.
ich bin ein bekennender liebhaber des trivialen.
und des infraordinären.
im sinne georges perecs.
Peter Mertz, 1.12.2011 à 21:18 Heures
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