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Ich darf Wikipedia zitieren:
"Die Rhumequelle ist eine große Karstquelle im östlichen Teil des Höhenzugs Rotenberg unweit des nordöstlichen Ortsrands von Rhumspringe. Ihr entfließt der Fluss Rhume.
Die Quelle ist von einer nahegelegenen Straße mit einem Parkplatz gut erreichbar. Die Quellschüttung beträgt im Durchschnitt 2000 Liter pro Sekunde. Theoretisch könnte jeder Einwohner Deutschlands täglich über zwei Liter Wasser aus der Rhumequelle erhalten. Die Rhumequelle ist somit eine der ergiebigsten Karstquellen Mitteleuropas, und zwar mit im Winter und Sommer nahezu gleich bleibender Wasserführung. Die Wassertemperatur beträgt ganzjährig konstant 8 bis 9 °C, daher friert der Quellsee im Winter nie ein.
Das Wasser tritt aus einem trichterförmigen Hauptquelltopf mit etwa 500 m² Fläche sowie aus zahlreichen Nebenquellen hervor. Im etwa 7 bis 8 m tiefen Quelltopf schimmert das Wasser grün-bläulich. Das Wasser fließt in einem bereits an der Quelle 5 m breiten Fluss ab. Ein Indikator für die gute Wasserqualität sind die in der Rhume nahe der Quelle lebenden Forellen. Das Quellgebiet liegt inmitten eines Auwaldes mit feuchtigkeitsliebenden Bäumen. 1999 wurde der Quellbereich durch das Anlegen von Wegen und einer Aussichtsplattform saniert. Das Quellwasser dient seit 1978 zur Trinkwasserversorgung. Die Eichsfelder Energie- und Wasserversorgungsgesellschaft (EEW) entnimmt etwa 1 % des Wassers und versorgt nach einer Aufbereitung damit rund 15.000 Einwohner.
Wasserherkunft.
Das Quellwasser stammt nur zu etwa 4 % aus oberirdischem Einzugsgebiet. Der Rest stammt aus unterirdischen Zuflüssen des Südharzer Gipskarstgebiets, das sich zwischen der Quelle und dem Harz erstreckt. In dieses Karstgestein mit unterirdischen Hohlräumen versickert ein Teil der wasserreichen Harzflüsse Oder und Sieber. Die Rhumequelle ist ein „Überlaufventil“ dieses riesigen unterirdischen Wasserspeichers im Karstgestein.
Die enorme Wasserschüttung der Quelle weckte schon früh die Vermutung, dass das Quellwasser aus dem Harzvorland stammen muss. Bereits 1913 fanden Tracer-Versuche statt, um die Fließwege des Wassers zu erforschen. Dabei wurden in etwa 6 bis 9 km entfernte Bereiche der Flüsse Oder und Sieber Farbstoffe gegeben. Etwa 30 Stunden später tauchten diese Farbstoffe in der Rhumequelle wieder auf. Dies war der Beweis, dass das Wasser aus diesen zwei Fließgewässern unterirdisch zur Rhumequelle fließt."
Und nun eigene Erfahrungen: Ein Holzkiosk bietet neben Ansichtskarten und LKW Modellen auch Bockwurst und Kuchen an. Die Bockwurst kostete 1 € und schmeckte nach dem langen Weg einfach nur gut....
Sehr schönes Bild, interessante Dokumentation (ich habe alles gründlich gelesen)...letzte Info finde ich sehr nützlich, und sehr wichtig....Die Bockwurst....habe ich mir schon notiert, wenn ich in der nähe bin...LG zdenek
Was für ein herrliches Grün das Wasser zeigt, ein wunderschönes und idyllisch wirkendes Fleckchen Erde. Danke für die umfangreichen Informationen, habe viel gelernt.
LG Klaus