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Nicole Zuber


World Membre, Sion

"Apameia"

Eine Sehenswürdigkeit, 55 km. nordwestlich von Hama:
Die Ruinenstätte von Apameia, der neben Bosra und Palmyra bedeutendsten hellenistischrömischen Stadtanlage Syriens.

Auf jenem Felskegel hoch über der fruchtbaren Orontesebene al-Ghab, auf dem sich seit dem 13. Jh. die arabische Festung Qala'at al Mudiq erhebt, siedelten vermutlich schon im Paläolithikum Menschen. Später wird der Ort unter den Namen Pharnake und schließlich Pella zur wichtigen Handelsstation auf der Strecke Antochia-Damaskus. Als Seleukos Nikator an dieser Stelle Anfang des 3. Jh. v. Chr. eine neue Stadt gründet und auf den Namen seiner persischen Gattin Apame tauft, mausert sie sich rasch zu einem der Zentren des riesigen Seleukidenreiches. Wichtigstes Indiz für die übergeordnete Bedeutung: In ihr wird nicht nur eine Zuchtstation mit 30'000 Pferden für die Kavallerie untergebracht, sondern auch der von 500 Kriegselefanten bewachte Staatsschatz. Um die Zeitenwende – Pompeius hat die Stadt inzwischen dem Römischen Reich einverleibt – zählt die Provinz Apameia eine halbe Million Einwohner.

Fast alle der heute erhaltenen Bauwerke stammen freilich aus der Zeit nach 115 n. Chr. In diesem Jahr hatte ein Erdbeben die Stadt verheert und Kaiser Trajan daraufhin ein ambitiöses Wiederaufbauprogramm initiiert. Die Hauptachse inmitten des rechtwinkligen Straßenrasters bildete, dem Schema antiker Stadtplaner gemäß, der Cardo Maximus (2 km lang und 37 m breit).

Nahe seiner heutigen Kreuzung sind noch eindrucksvolle Reste der aus teilweise gedreht kanellierten Säulen – eine Rarität – bestehenden Kolonnaden zu sehen, die ihn einst auf der ganzen Länge säumten.

"Kanellierte Säule"
"Kanellierte Säule"
Nicole Zuber

- Syrien 26.04.04 -

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