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Nicole Zuber


World Membre, Sion

"Hutong"

Hutong ist von der Wurzel her ein mongolischer Begriff, der "Brunnen" bedeutet.
Früher war der Brunnen stets der wichtigste Punkt einer Siedlung, was besonders für
die mongolischen Nomaden galt, die das Trinkwasser auch für ihre wertvollen Pferde
benötigten. Ihr Hudun, das sich später zu Hutong entwickelte, bezeichnete deshalb
meist auch die Stadt oder ein Lager.

"In Beijing gibt es neunhundertneun Hutongs mit Namen,
die ohne Namen sind jedoch zahlreicher als die Federn eines Gans."
Diese alte Redensart ist auch heute noch eher eine Untertreibung.

Was aber ist eine Hutong?

So nennt man in Beijing die kleinen, engen Nebenstraßen, die ein schier unendliches
Labyrinth bilden. Im allgemeinen sind die Hutongs von traditionellen ebenerdigen
Einstöckigen Wohnhäusern gesäumt, von denen kaum eines sich völlig gleicht.
Immer mehr der Altstadt-Viertel werden abgerissen und machen meist glänzenden
Hochäusern Platz. Einige der alten Hutongs in Beijing bestehen aber noch und sind
mittlerweile zum Teil unter Denkmalschutz gestellt. Der Charme der alten Kaiserstadt
geht so verloren. Die Bewohner sind jedoch oft genug froh, den alten Hofhäusern ohne
Zentralheizung, Wasseranschluß und Toiletten zu entkommen. Es gibt aber auch viele
Beijinger, die ihre ruhigen und gemütlichen Hutonghäuser, Besitz der Familie manchmal
seit Generationen, lieben und mit Freudlosigkeit sie verlassen werden müssen.

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Fortsetzung der Postkarten 2004

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Cartes postales
dossier Cartes postales
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