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Quoi de nouveau ?

Jean Albert Richard


World Membre, Runkel

Sankt Goarshausen - Die Bahnschranke...

...am Bahnhof ist nun normalerweise außer Betrieb.
Sie wird dennoch ein Stück Heimatgeschichte bleiben.
Bis 1980 bestand Sankt Goarshausen faktisch nur aus einer Straße: links und rechts von der zweispurigen B 42 von Koblenz nach Rüdesheim standen fast überall Häuser, und Platz gab es noch parallel dazu für die zweigleisige Eisenbahnstrecke, aber mehr auch nicht, und wer über die B 274 nach Nastätten und Diez fahren wollte, der mußte die Gleise hier überqueren.
Das Problem war nur, daß tagsüber kaum fünf Minuten vergehen ohne daß ein Personen- oder Güterzug in die eine oder die andere Richtung durchfährt. Also dementsprechend war die Schranke ungleich öfter zu als auf, und für Links- oder Rechtsabbieger zur B 274 gab es kaum eine Möglichkeit um sich einzuordnen: jeweils fünf oder sechs Wagenlängen,
höchstens...Alles blieb zwangsläufig stehen...
Von 1960 bis 1980 war es einfach die gemeinsame Problematik aller Ortschaften, die nicht für den modernen Straßenverkehr konzipiert worden sind..
Mittlerweile hat man in Sankt Goarshausen eine Umgehungsstraße am Rheinufer gebaut, und es gibt auch eine Unterführung zur B 274. Einige
Häuser wurden dafür geopfert, aber jetzt rollt es endlich.
Die Schranke ist immer noch da, wahrscheinlich falls irgendein Sondertransport zu hoch ist um die Unterführung zu benutzen, oder auch falls diese überflutet ist: das kann nämlich am Rhein auch manchmal passieren.
Dagegen fehlt heute, da wo es enen klenen Supermarkt gbt, das große
Silo der Lorelemühle, das inzwischen abgerissen worden ist.
Am 08.11.2008 abends aufgenommen.

Commentaire 3

  • Jean Albert Richard 18/11/2008 1:08

    @Johannes, Klaus,
    schönen Dank für die Anmerkungen: Mir ist es bewußt, daß die Aufnahme schärfer sein könnte. ich habe auch ein schärferes Bild kurz davor aufgenommen. Leider sind drei Gören darauf, die ich überhaupt nicht gebraucht habe. Sie haben genau gewußt, daß ich dabei war die Schranke zu fotografieren, dennoch sind sie weiterhin geradeaus gelaufen, als ob ich nicht da wäre. Es hat mich möglicherweise aus dem Konkept gebracht.
    Ich bin in einer (namhaften) Hauptstadt groß geworden, wo das Hauptgebot heißt (oder vielleicht hieß): Rücksicht nehmen.
    Leicht vermeidbare Ausrutscher kann ich nicht haben.
    Das Bild dieser Schranke ist für mich mit gewissen Erinnerungen verbunden, es ist wie es ist, und die Geschichte dazu stimmt: ich habe oft bewundert,
    als ich zu Fuß war, oder vielleicht auf dem Fahrrad, mit welcher Fassung die lokale Bevölkerung diese anachronische Situation vertragen hat.
    Ich kann mich bestimmt bald mit einem besser gelungenen Bild revanchieren: das hoffe ich wenigstens...
    LG

    Jean
  • Klaus Kieslich 17/11/2008 21:34

    Eine sehr interessante Info zum Bild,das etwas mehr Schärfe vertragen könnte
    Gruß Klaus
  • Schäng 17/11/2008 21:33

    der Text ist informativ, Jean, wusste ich nicht.......
    das Bild solltest du vielleicht schärfen oder einfach rauswerfen........

    Johannes