ando fuchs


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Heute zeige ich ein Bild das ich vor vielen Jahren in meinen Anfängen der Fotografie gemacht habe.
Das Foto habe zwar ich gemacht, dennoch ist es irgendwie nicht meines denn die Idee dazu ist nicht von mir, sie ist von einem Fotografen den ich damals wie heute sehr schätze, die "älteren" unter Euch werden sich an Ihn und seine Fotografien erinnern,

Martin Waldbauer
https://martinwaldbauer.com/


Als ich es sah war ich sofort verliebt in diese Idee dass ich es auch unbedingt haben musste.
Nun, heute würde ich das nicht mehr machen, eine meiner wichtigsten Lektionen die ich über die Jahre gelernt habe,

Strebe nicht nach dessen was andere machen, über kurz oder lang wirst du damit keine Freude haben
Verwirkliche eigene Ideen, eigene, Visionen, kreire eine eigene Handschrift und versuche dich darin immer weiter zu entwickeln, so wirst du niemals die Freude an der Fotografie verlieren.

Wie denkt Ihr darüber ?

Commentaire 32

  • Lumiguel56 10/08/2022 16:58

    Etwas den künstlerischen Vorbildern nachmachen zu wollen, ist in meinen Augen dann legitim und sehr typisch, wenn man sich am Anfang seines Weges befindet. Irgendwann sollte man sich aber davon gelöst haben und "sein eigenes Ding" machen wollen. Schafft man das nicht, dann ist das sehr unbefriedigend. Letztlich unterliegt aber natürlich jede Kunst gewissen Einflüssen von Außen. Dazu zählen auch die Bilder anderer Fotografen. Ich lade manchmal auch ganz bewusst ein Foto von mir hoch, weil ich eine Parallele zu dem eines anderen Fotografen entdecke. Das kann ein ähnliches Motiv sein oder sogar der gleiche Ort, der unterschiedlich fotografiert ist.
  • REN SEN 10/08/2022 9:27

    Ich kann deine Worte sehr gut nachvollziehen. Habe selbst ähnliches über die Jahre erfahren müssen oder besser gesagt erfahren dürfen. Inspiration von anderen hat mir allerdings sehr geholfen dabei meine eigenen fotografischen Wege zu gehen. Inspiration ist nichts schlechtes, das ist ein Grund für mich in ein Museum zu gehen oder eine Fotoausstellung zu besuchen. Ich will sehen was es gibt, ich will meinen Blick schulen. Nur darf es nicht darum gehen etwas kopieren zu wollen.
  • Antje Findeisen 08/08/2022 18:09

    Ein Thema, dass mich auch umtreibt. Man kann sich bei anderen Anregungen, vielleicht auch neue Ideen, holen. Aber man selbst sollte daraus etwas Neues für sich selbst erschaffen. Leichter gesagt als getan. Insbesondere eine eigene Handschrift zu entwickeln, was dir aus meiner Sicht gelungen ist, ist eine Herausforderung. Ich suche noch danach. :)
    LG Antje
  • FotoNeuGier 07/08/2022 23:17

    Ich habe mir gerade den Link angesehen. Er hat sehr atmosphärische und berührende Bilder gemacht. Das Vergleichsbild habe ich gefunden. Einfach den Namen bei Google eingeben und dann Bilder durchsehen. Nicht lange und man findet es. Da sitzt noch ein Hund unten und die Perspektive ist anders.
    Für mich gehört kopieren zum Lernen dazu. Norberts Erläuterungen beschreiben es am positivsten. Unbewusst fließt vieles, was wir sehen (auch andere Bilder) und erleben ein. Und irgendwie und irgendwann wird etwas Eigenes daraus. Und auch das ist ein Lernprozess. Du hast Recht, kreativ zu sein macht Spaß und bringt Erfüllung.
    Lg
  • Dorothee 9 07/08/2022 19:14

    1. ich selbst kann es nicht ausstehen, wenn jemand schreibt: "deine Ideen inspirieren mich"
    soll der oder die das doch für sich behalten und nicht laut sagen...  :-)
    2. unbewußt, selten bewußt, lasse ich mich von Alltagsdingen inspirieren, wie halt vom Leben sowieso
    • Dorothee 9 10/08/2022 15:45

      Liebe Marion, am Anfang fand ich das nicht schlimm, aber im Laufe der Jahre summiert sich diese Art von hohlen Anmerkungen. Und zwar immer von denselben Leuten :-)) Aber ein Problem ist das nicht, weil ich mittlerweile eh nicht reagiere... und diese User dann unter anderen Fotos ihr Ei ablegen -  bei wirklich dankbaren Menschen [boshaftes Grinsen meinerseits].
      Und um auf Ando Fuchs Frage zurückzuzukommen: wie gesagt,  Inspirationen bei anderen Fotograf*innen sich holen zu müssen, finde ich eher... ehm...  traurig....
      Na, geschockt??
    • Marion Jäger 10/08/2022 15:51

      Mir geht es da wie REN SEN Vor 6 Stunden:
      Ich kann sagen, ich habe hier schon die eine oder andere Fotografin gefunden die mich inspirieren. Nachahmen werde ich es dennoch nicht aber warum sollte es schlecht sein sich inspirieren zu lassen und das auch an geeigneter Stelle zu sagen? Sehe nichts schlechtes darin, sofern keine Kopie daraus folgt oder gar sich mit fremden Federn geschmückt wird.
      Mehr habe ich dazu nicht zu sagen.
    • ando fuchs 10/08/2022 17:14

      Dorothee, 1 zu 1 kopieren würde ich nicht mehr, aber was ist falsch daran sich Inspiration zu holen, bei wem auch immer
      Jeder von uns hat  etwas was ihn besonders anspricht, egal welches Genre, und Fotos davon wirst du auch betrachten, also ist schon mal "Inspiration", fur mich jedenfalls, und du wirst es, wenn auch unbewusst, in deiner Fotografie anwenden
    • Dorothee 9 10/08/2022 17:48

      Die Grenzen sind manchmal fließend, da gebe ich dir recht. Wie ich auch oben schon sagte, jeder wird irgendwie irgendwo irgendwann von etwas beeinflußt, das macht ja den Menschen aus. Aber dieses "ich gucke mir gerne Fotos an, um mich inspirieren zu lassen" (manche haben das sogar in ihrem Profiltext stehen), DAS finde ich.... usw usw
  • Heinz Keßler und Conny Schembier Hebebrand 07/08/2022 14:07

    Ich denke es ist wichtig seinen eigenen Stil zu finden. Aber oft wird mann/ Frau inspiriert und das ist gut und wichtig. LG
  • Krischan Z. 07/08/2022 13:32

    Ich denke das Imitieren/Kopieren eine extrem grosse Lernfunktion für Planung und Umsetzung, also wirklich für den handwerklichen Teil, haben kann. Nur muss man sich dann halt irgendwann davon lösen ...
    (aber wie ich gerade sehe, hat das Mircaulix, schon sehr viel eloquenter dargelegt)
  • Marion Jäger 07/08/2022 11:58

    Ein wunderbares Bild.
    Ich kann mich den Ausführungen von Mira Culix nur anschließen. Aber auch den Ansichten von Norbert Dreyer kann ich etwas abgewinnen. Ich selbst bin noch auf der Suche.
  • norbert.dreyer 07/08/2022 11:50

    Eine berührende Aufnahme. Wunderbare Idee.

    Ich denke, dass das nachahmen oder/und  kopieren für den Lernprozess und die Weiterentwicklung von Fähigkeiten, in allen Bereichen der menschlichen Entwicklung von allergrößter Bedeutung ist. Merkwürdigerweise haftet dem kopieren oder imitieren in unseren westlichen Kulturkreis etwas negatives an. In Fernost sieht das vollkommen anders aus. Letztens las ich ich ein Sprichwort von Konfuzius. Er soll gesagt haben:  "Wer große Meister kopiert, erweist ihnen Ehre.“ Das ist für mich eine vollkommen legitime Sichtweise. Ich bin der Ansicht genau daraus entstehen neue Visionen und eigene Ideen.

    LG Norbert
  • Hörbie40 07/08/2022 11:38

    Erst mal Glueckwunsch zum Portfolio in SW. Spaeter mehr. Bin auf dem Weg nach Nuernberg zum SWthema Mensch und Architektur. Fotografieren LGH
  • Mira Culix 07/08/2022 10:34

    Ich glaube, ganz am Anfang darf man auch imitieren. Nicht umsonst kopieren junge Maler an der Kunstakademie oft zuerst einmal alte Meister. Am Anfang sollte man sich durchaus auch mal erst an gewisse technische und gestalterische Regeln halten, die ja in vielen Fällen auch sinnvoll sind. Das alles ist eine Frage des Handwerks, dessen Grundlagen man zunächst lernen muss. Aber wenn aus dem Handwerker ein Kunsthandwerker oder ein Künstler werden soll, muss er sich frei machen, eigene Ideen entwickeln und eigene Wege gehen und auch mal  Regeln missachten, wenn es dem gewünschten Ergebnis zugute kommt.
  • Ulrich Hollwitz 07/08/2022 10:11

    Kreative Sichtweise. Gutes Bild.
  • Eva B. 07/08/2022 9:46

    Bild: wie schön, wie sie vom Seil aus den Mond berührt.

    Zur Idee: Hast du einen link zu dem Bild, das Martin Waldbauer gemacht hat?
    Ich finde es legitim, eine solche Idee selbst umzusetzen. Vielleicht auch, wenn sie sich etwas unterscheidet. Mond/Sterne, Stadt/ Baum. Auch sonst wohnt dem Bild in der Regel ja die eigene Handschrift inne.
    Jedoch verstehe ich, dass es dir nicht die Befriedigung verschafft, was eigenes gemacht zu haben. Würde mir wohl auch so gehen...
    Aber wo ist nun die Grenze zwischen Inspiration und ,Nachmachen'.
    • ando fuchs 07/08/2022 10:02

      nein, leider habe ich das Bild nicht mehr gefunden,

      es stimmt schon, zwischen Inspiration und Nachmachen ist ein schmaler Grad den man schon auch gerne mal überschreitet, bewusst oder unbewusst, dieses hier ist im Grunde eins zu eins kopiert, und genau damit habe ich, aus heutiger Sicht, ein Problem, oder besser gesagt, fühl mich nicht Wohl damit :)
    • Eva B. 07/08/2022 10:57

      Eins zu eins Nachmachen ist natürlich so ne Sache...Ansonsten bin ich gedanklich bei Musik, Cover-Versionen von Liedern, das Lied erkennt man, aber ggf. ist ein völlig neues Werk draus geworden, da es nun vielleicht einem völlig anderem Genre zuzurechnen ist, eben mit eigener Handschrift.
      Vielleicht ist es einfacher, die eigene Handschrift durchkommen zu lassen, wenn das Original Lied/Bild weiter weg ist, von dem, was man gewöhnlich macht. Wenn man für das Remake die eigene komfortzone verlassen muss...
  • Axel Krivohlavek 07/08/2022 9:15

    Ein klasse Foto!
    Zu Deiner Frage: stimme ich Dir zu, aber ich finde, man darf sich trotzdem von anderen (Fotografen/-innen) inspirieren lassen.
    VG Axel