Nous utilisons des cookies, afin de personnaliser les contenus et les publicités et d'analyser les accès à nos sites internet. En outre, nous transmettons des informations sur ton utilisation de nos sites internet à nos partenaires pour e-mails, publicité et analyses. Voir détails

Quoi de nouveau ?
Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus

Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus

2 884 26

Blula


Basic Membre

Astronomische Uhr am Altstädter Rathaus

„An dieser Uhr waren zu sehen des Himmels Lauf durch das ganze Jahr mit der Zahl der Monate, Tage und Stunden. Auf- und Niedergang der Sterne, der längste und der kürzeste Tag, die Aequinoctia, die Feste durchs ganz Jahr, die Länge der Nacht und des Tags, der Neu- und der Vollmond neben den Vierteln, die drei unterschiedlichen Schlagstunden nach der ganzen und halben Uhr.“ So beschrieb 1650 der Maler, Kupferstecher und Kunstverleger Merian die Uhrenscheibe des Horologiums auf der Südseite des Altstädter Rathausturms. Seit über 500 Jahren hat sich fast nichts mehr an ihr verändert. Die ursprüngliche Fassung der Uhr wird auf 1410 datiert. 1490 baute Magister Hanus von der Karls-Universität die Uhr um. Es geht die Sage, dass die Ratsherren Hanus blenden ließen, damit er für keine andere Stadt ein derartiges Kunstwerk bauen könne. Kurz vor seinem Tod stieg der Blinde auf den Turm und hielt das Uhrwerk an, bevor sich der Apostelzug in Bewegung gesetzt hätte. Die Uhr stand still, bis Jan Táborsky – und hier endet die Sage – in den Jahren 1552-72 den Mechanismus wiederherstellte und ausbaute.
Die Uhr besteht aus drei Teilen: Apostelumzug, Uhrenscheibe und Kalendarium. Hauptattraktion ist der zu jeder vollen Stunde stattfindende Apostelumzug: Der Knochenmann Tod reißt mit einem Arm am Seil der Sterbeglocke, mit dem anderen hebt er die Sanduhr hoch. Die Fenster öffnen sich, Christus und die zwölf Apostel ziehen vorbei. Sind die Fenster wieder geschlossen, flattert und kräht in der Nische ein Hahn, und die volle Stunde wird geschlagen. Dieses allegorische Spiel ergänzen ein kopfschüttelnder Türke neben der Uhr, ein Geiziger, der auf seinen Säckel starrt, und ein Eitler, der sich im Spiegel betrachtet.
Die Szenen im darunter befindlichen Kalendarium schuf der Historienmaler Josef Mánes.


Wegen einer Generalüberholung stand sie neun Monate lang still, die berühmte Prager „Orloj“. Aber genau ab heute (28.9.18, 18 Uhr) bewegen sich ihre Zeiger und die Apostelfiguren wieder.
https://www.nau.ch/prags-beruhmte-astronomische-uhr-bewegt-sich-wieder-65433644

Tod und Wollust
Tod und Wollust
Blula

Commentaire 26