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Nicole Zuber


World Membre, Sion

"Guilin"

Der Satz ,"Guilins Berge und Flüsse übertreffen alle Schönheiten dieser Welt" ist fast jedem in China
bekannt. Und wer in Guilin gewesen ist, der findet diese Wertschätzung nicht übertrieben.

Über den Lijiang-Fluss existiert im Volksmund eine Sage: Im Altertum war Guilin eine gebirgige Gegend.
Die Verkehrslage war sehr ungünstig. Um diese Situation zu ändern, ging ein tapferer junger Mann der
Zhuang-Nationalität von einem Berggipfel aus in den Himmelspalast und stahl dort eine heilige Peitsche,
mit der man Berge versetzen konnte. Wieder in die irdische Welt zurückgekommen, schwang er eines
Nachts die Peitsche und schlug damit kräftig auf die Berge, die sich alsbald in Tiere verwandelten und in
Richtung Meer auf- und devongaloppierten. Als die Tiere Guilin erreichten, ging gerade die Sonne auf
und sie wurden wieder in Berge verwandelt. Die Peitsche fiel von den Bergen und verwandelte sich in
einen Fluss. Dieser Fluss soll der heutige Lijiang-Fluss sein.

Es wird generell von "Lijiang-Fluß" gesprochen, was eigentlich ein Pleonasmus ist.
Jiang bedeutet Fluß. Das heißt, es sollte entweder "Lijiang" – nicht mit der Stadt in
Yunnan zu verwechseln – oder "Li-Fluß" heißen.
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Guilin - 08.06.05
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