Mirador del Rio, abends eine Einöde

Mirador del Rio, abends eine Einöde

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Mirador del Rio, abends eine Einöde

Als der Abend herein brach war ich dort allein, mutterseelenallein an dieser Einöde auf Lanzarote. Tagsüber wird diesen einsamen Fleck geplagt von schwärme Touristen die sich alle zusammen an der wunderbare Aussicht bestaunten.

479 Meter unten mir höhrte ich das leise Rauschen der Brandung des Atlantiks und am Horizont kroch ein Nebelfeld in den Timanfaya (Feuerbergen) hinein. Dieser Nebel ist das einstigste und spärliches Feucht auf der Insel, denn es regnet dort fast nie.

Lanzarote hat für mich etwas trauriges und vonwegen die subtilen dunkle Braune Tönungen zugleich etwas magisches, unheimisches, mytisches und auch fast etwas gespenstisches weil es vor 300 Jahren hier total anders ausgesehen hat.

Durch die Vulkanausbrüche hat sich die Landschaft dramatisch geändert weil es damals bedeckt wurde von grossen Massen Lava der innerhalb kurzer Zeit gerinnt ist.

Und noch immer ist die Hölle noch anwesend, denn am mancher Stellen ist es innerhalb eine Tiefe von nur een Paar Meter so heiss dass man sogar Speisen im Boden kochen kann!

Man behauptet das der Mirador del Rio angelegt worden ist durch den Architekten César Manrique, aber dies ist absolut nicht die Wahrheit! Er hat nur nach seinem Stil einen Restaurant und einen Souvenirladen auf diese markante Hochebene gebaut.

Auf der Hochebene am linker Seite befand sich ab 1898 einen Beobachtungsposten, eine Kaserne und eine Artillerieposition der spanischen Armee.
Ein Teil der Ruinen der Kasernegebäude und der Ummauerung sind noch am linker Seite sichtbar.

Hier an dieser Fleck, weit weg von der Fremdenindustrie an der Küste, hersscht noch eine abgeklärte Stille und kann man abends mutterseelenallein sein.

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