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poesie - FRIEDErich - unvollENDEt - EF-07 - (para t.tj.n.m.rt.n.v.)

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... unvollENDEt ...

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Über Erich Fried (06.05.1921 - 22.11.1988)

Schon als Schüler engagierte sich der in Wien geborene Erich Fried gegen Rassismus, Militarismus und staatliche Willkür. Nach dem Tode seines Vaters infolge eines Gestapo-Verhörs emigrierte er 1938 nach London, wo er zu schreiben begann und wo er zeitlebens als Lyriker, Prosaist, Essayist, Dramatiker und Übersetzer wirkte.

Fried rechnete sich selbst zur politischen Linken. Der radikale Moralist und Humanist verstand Literatur immer auch als politischen Kampf gegen Unterdrückung und Unrecht. Aufgrund seines literarischen und politischen Engagements mußte er in der Bundesrepublik Deutschland Prozesse, Zensur und Diffamierungen am eigenen Leibe erfahren.

"Widerstand gegen Entfremdung, gegen Abstumpfung, gegen Fühllosigkeit für das, was wir einander antun, und gegen Gedankenlosigkeit, auch im eigenen Kreis, auch bei uns selbst" - dies bedeutet nach Frieds Worten die Tätigkeit des Schriftstellers "wie jede künstlerische Tätigkeit".

Zu Frieds umfangreichem Werk gehören 'Deutschland' (1944), 'Österreich' (1946), 'Warngedichte' (1964), 'und VIETNAM und' (1966), '100 Gedichte ohne Vaterland' (1978 mit dem Int. Verlegerpreis ausgezeichnet), 'Liebesgedichte' (1979) und das 1983 im Verlag Klaus Wagenbach erschienene Quartheft 'Es ist was es ist'.
(Text js-47 - 15-07-2010)

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BildTextKollage 'BTK2' erstellt am 14.07.2010 - OriginalAufnahme mit Nikon D-40 in Keltern/Enzkreis 23.06.2010 - EF07-20100623- 7808BTK2-Bkex1msR&m3T&maKK-Keltern

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