Schloss Burg an der Wupper

Schloss Burg an der Wupper

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Ingeborg K


Premium (World), Neuss

Schloss Burg an der Wupper

Schloss Burg an der Wupper ist das zweite Stammschloss der Grafen und Herzöge von Berg und die größte rekonstruierte Burganlage in Nordrhein-Westfalen. Es liegt im Solinger Stadtteil Burg an der Wupper im Bergischen Land.

Nach völliger Zerstörung wurde sie seit 1882 mit einer Fülle von Zeichnungen, Plänen, Entwürfen und eigenen Grabungen wieder aufgebaut.
Am 3. August 1887 wurde der Verein zur Erhaltung der Schloßruine zu Burg a. d. Wupper gegründet, der später in Schlossbauverein umbenannt wurde.

Ab 1890 erfolgte dann der Wiederaufbau durch den Schlossbauverein unter Führung des Wermelskirchener Fabrikanten Julius Schumacher; die Bauarbeiten zogen sich bis 1914 hin. Während des Aufbaus beteiligten sich Maler der Kunstakademie Düsseldorf. So haben Claus Meyer, Johann Peter Theodor Janssen und Willy Spatz historisierende Wandgemälde gestaltet. Als letzter Bauabschnitt des Aufbaus wurde der Batterieturm errichtet, der seit dem 21. Oktober 1951 die Gedenkstätte des Deutschen Ostens beherbergt.

In der Nacht zum 26. November 1920 brannten das Dachgeschoss des Palas, das Torhaus und der Treppenbau vollständig aus. Von Neugierigen wurde anschließend Eintritt verlangt, der Erlös floss in den Wiederaufbau, der von 1922 bis 1925 andauerte.
Reiterstandbild des Grafen Engelbert II. von Berg und Erzbischofs von Köln auf Schloss Burg

1929 wurde das Engelbert-Denkmal zu Ehren des Erbauers und Erzbischofes eingeweiht. Das Werk des Bildhauers Paul Wynand aus Berlin wurde von Max Albert Molineus gestiftet.

- siehe: https://de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Burg

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