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Nicole Zuber


World Membre, Sion

"Son"

Die historischen Wurzeln des "Son" reichen etwa in die Mitte des
19. Jahrhunderts zurück. Son entwickelt sich durch die Verschmelzung
von afro-kubanischen Trommelrhythmen, die von afrikanischen Sklaven
nach Kuba gebracht wurde, mit der Gitarrenmusik spanischer Farmer im
ländlichen Osten der Insel. Tanzformen der spanischen Kolonisatoren,
wie Menuett, Contradanza, Bolero oder Zapateado mischen sich mit den
afro-kubanischen Rhythmen zu einem eigenständigen Musikstil. Hinzu
kommt, als weiteres Gestaltungselement, der Frage- und Antwort-Gesang.
Im improvisierten Wechselspiel zwischen Erststimme (meist Tenor) und
Segundo (Bariton), werden alltägliche und auch politische Themen behandelt.
Etwa 1912 gelangt dieser Musikstil in die Hauptstadt Havanna. Waren zu
dieser Zeit die Son-Gruppen meist Trios mit Gitarre im Vordergrund, so
werden die Gruppen im Laufe der folgenden Jahrzehnte immer weiter mit
zusätzlichen Instrumenten aufgestockt zum Sextett oder Septet.
Der Einfluß von Jazz und Blues tritt mit der kubanischen Revolution 1959
zwangsläufig in den Hintergrund durch die Abschottung des Landes gegen
westliche Einflüsse. Son gilt auch als Vorläufer anderer lateinamerikanischer
Musikstile, wie Salsa und Rumba.

Heutzutage, sind überall solche Trios zu treffen. Sei es vor dem Eingang eines
Supermarkts oder im Hotels, vom morgen bis abends, die Touristen leben mit
kubanischer Musik.
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Fortsetzung der Postkarten 2004

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dossier Cartes postales
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