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Nicole Zuber


World Membre, Sion

"Krak des Chevaliers"

- U. a. Kreuzritterburg -

Fährt man auf der Autobahn von Homs Richtung Tartus, seiht man rechter Hand seine wuchtigen Konturen bereits von ferne aus dem steilen Hügelland wachsen. Je näher man dem einmaligen Bauwerk dann kommt, desto unwirklicher erscheint seine Existenz, wie es da hoch über der Buqeia, der Ebene von Homs, thront. Krak des Chevaliers – viele Superlative wurden bereit Qala'at al-Hosn, der "Zitadelle der Festung", wie die imposante Anlage auf Arabisch heißt, im Lauf ihres weit über 800jährigen Bestehens zuggesprochen: Der "Inbegriff einer Kreuzritterburg", ein "architektonisches Meisterwerk", ja "eines der großartigsten Bauwerke der Menschheit".
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Erwiesenermaßen auf der Bühne der Geschichte taucht der Ort freilich erst im Jahr 1031 n. Chr. auf, als der Emir von Homs hier eine Burg errichten lässt, 1099 von Raymond de Saint-Gilles eingenommen, kurzfristig von Moslems rückerobert, wenig später im Besitz Tankreds von Antiochia und anschließend der Grafen von Tripolis, gelangt die Anlage schließlich 1142 in die Hände des Johanniterordens.

Dieser baut sie zwischen 1150 und 1250 in drei Phasen mit enormem Aufwand aus. Dank vieler Maßnahmen hält die Burg über einem Dutzend Belagerungen stand, darunter solche durch Nuredin und Saladin. Doch 1271 schlägt ihr die Stunde: Der Mamelucken-Sultan Baibars erzwingt nach längerer Belagerung die Übergabe, um in der Folge das Festungswerk noch mit weiteren Wällen und Türmen zu ergänzen. Den Rittern gewährt er im Gegenzug für das Versprechen, die Levante zu verlassen, freies Geleit zur Küste. Daß das Krak des Chevaliers die folgenden Jahrhunderte bis zum heutigen Tag so unversehrt übersteht, verdankt es der Tatsache, daß sowohl Mongolen als auch Osmanen es verschonten.

- Syrien 23.04.04 -

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