Angelika El.


Premium (World), Großraum Stuttgart

Galanthus nivalis - Schneeglöckchen


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Die Sonne sah die Erde an,
Es ging ein milder Wind,
Und plötzlich stand
Schneeglöckchen da,
Das fremde blasse Kind.
Und plötzlich brach mit Pomp
Und Braus der alte Winter auf,
Die Wolken eilten Pfeilgeschwind
Zum dunklen Nord hinauf.

Eisscholle lief, Schneeflocke
schmolz,
Die Stürme heulten drein,
Schneeglöckchen stand gesenkten
Haupt in dem Gewühl allein.
Ei komm! Du weißes
Schwesterlein,
Wie lange willst du stehn?

Der Winter ruft, das Reich ist aus,
Wir müssen nach Hause gehn!
Und was nur rings auf Erden
Trägt die weiße Liverei,
Das schürze sich, das tummle
Sich zur Abfahrt schnell herbei!

Schneeglöckchen sah sich bebend
An und dachte halb im Traum:
Was soll um Winters Liverei der
Grüne,
grüne Saum?
Wob ihn wohl um das weiße Kleid
Des Winters rauhe Hand?
Wo komm' ich her?
wo geh' ich hin?
Wo ist mein Vaterland?

Robert Schumann (1810-1856)
Lied Verfasser unbekannt
Schneeglöckchen Op.96 no. 2

Ich wünsche Euch allen eine wundervolle Vorfrühlingszeit -
es wird noch dauern, bis ich den Kopf wieder so frei haben werde, so dass ich hier wieder regelmäßig teilnehmen kann.

Es ist heute ein kühler, aber sonniger Tag und die kleinen weißen Blütchenköpfchen nicken im Wind.



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Tulpen - Tulipa - Tulips....
Tulpen - Tulipa - Tulips....
Angelika El.

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