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Haarstern-Schildbauchfisch

Haarstern-Schildbauchfisch

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Volker Lonz


Free Membre, Düsseldorf

Haarstern-Schildbauchfisch

Indonesien_Nord-Sulawes_Bunaken Marine Park
November 2011

In Haarsternen lebende Tiere lieben es sich zu verstecken. Doch zum Planktonfang öffnet der Haarstern seine Arme und daher lohnt sich immer mal ein Blick. Dieser Haarstern hatte sich an einem Tonnenschwamm gekrallt. So hatte ich eine gute Sicht auf die freiliegenden Krallen. Der Schildbauchfisch lag fast regunglos auf einer Kralle und so konnte ich ihn in aller Ruhe mehrmals ablichten.

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Bei dem Schuildbauchfisch handelt sich um grundelähnliche, stark spezialisierte Tiere. Die Bauchflossen sind zu einer Saugscheibe, mit der sich die Fische am Untergrund festhalten können, verwachsen. Die Haut hat keine Schuppen, aber eine dicke Schleimschicht. Eine Schwimmblase fehlt. Zu erwähnen wären noch die Genitalpapille der Männchen und das Fehlen von Basi- und Orbitosphenoid im Schädel. Die Kiemen am vierten Bogen fehlen zur Hälfte oder ganz.
Meist werden die Fische nur um die fünf Zentimeter lang, einige nur 2–3 Zentimeter, die größte Art (Chorisochismus dentex) kann 30 Zentimeter lang werden. Die Arten der Gattung Alabes (Unterfamilie Cheilobranchinae) sind aal- ("Küstenaale") oder eigentlich (wegen ihrer geringen Größe) wurmförmig, ihr Saugnapf ist klein oder verschwunden.

Lebensweise
Schildfische bewohnen meist Flachgewässer mit felsigem Grund und Algenbewuchs oder leben in Seegraswiesen. Nur wenige Arten kommen in Korallenriffen vor. Einige Arten leben auch in Symbiose mit Wirbellosen, so der Haarstern-Schildbauch (Discotrema crinophila) und der Seeigel-Schildbauch (Diademichthys lineatus). Beim Seeigel-Schildbauch, der zwischen den Stacheln von Diadem-Seeigeln (Diadema sp.) lebt, hat man allerdings festgestellt, dass er die Füßchen der Seeigel frisst. Somit ist es wohl eher Parasitismus.

I Quelle: Wikipedia I

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