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Hebewerk - Museumshafen - Treidellok

Treidellok

Eine Treidelbahn ist ein schienengebundenes System zum Ziehen („Treideln“) von Schiffen auf Wasserwegen. Das Treideln von Schiffen erfolgte zunächst stromauf durch Menschenkraft oder Zugtiere. Am Rhein ist es seit dem 8. Jahrhundert belegt. Mit dem Bau von Kanälen wurde das Treideln auch längs dieser künstlich geschaffenen Wasserwege und an deren Schleusen und Tunneln erforderlich. Meist beidseitig wurden Wege angelegt, die als Treidel- oder Leinpfade bezeichnet werden..
Für die Beförderung der Schiffe durch die Schleusen sorgten Elektrolokomotiven. Die Lokomotiven fuhren auf Schmalspurgleisen, die beiderseits der Schleuse auf stählernen Pfeilern in die Wasserstraße hinein verlängert worden waren. Zwei dieser Fahrzeuge haben sich bis heute erhalten und können im Museumshafen des LWL-Industriemuseums Schiffshebewerk Henrichenburg besichtigt werden. Sie erinnern damit an eine längst vergangene Betriebsform am Rhein-Herne-Kanal.

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