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Premium (Pro), Hagen

intensive Paarbildung

Gimpel haben ein bestimmtes Ritual, das für die Paarbildung von Bedeutung ist. Dabei fliegt das Weibchen mit drohend aufgeplustertem Bauchgefieder und aufgerissenem Schnabel unter heiseren Rufen auf das Männchen zu. Das Männchen hat eine instinktive Hemmung, Weibchen anzugreifen. Es reagiert normalerweise entweder durch rasches Wegfliegen oder Imponieren. Bleibt das Männchen jedoch o h n e Imponierverhalten zu zeigen sitzen, wird es vom Weibchen unter Rufen angegriffen. Ergreift es nicht rechtzeitig die Flucht, kann es verletzt oder gar getötet werden.
Sobald sich beide Vögel füreinander entschieden haben, kommt es zum Zärtlichkeitsfüttern. Hierbei bettelt das Weibchen das Männchen wie ein Jungvogel an, indem es sich duckt und mit zitternden Flügeln sperrt. Das Männchen richtet sich auf und füttert aus dem Kropf. Dieses Ritual dient dazu, die Dominanz des Männchens zu sichern. (Informationen Wikipedia)

Der Gimpel führt anschließend eine monogame Brutehe. Zumindest bis zum Ende der Auf-zucht der Jungtiere bleibt das männliche Tier seinem Weibchen treu. Da sich Dompfaffen bereits schon vor dem ersten Wintereinbruch einen geeigneten Partner aussuchen, die Brutzeit aber erst Ende April beginnt, gehen viele Fachleute sogar davon aus, dass diese Vögel ein Leben lang zusammenhalten. Die endgültigen Beweise für diese These sind allerdings noch nicht erbracht worden.

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