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Plaza de la Catedral

Der von der Kathedrale Havannas dominierte Platz ist eines der Symbole der Altstadt. 1592 wurde hier das erste Äquadukt der Stadt (und das erste spanische in der Neuen Welt) fertiggestellt. Es sollte die Anwohner und die Schiffe im Hafen mit Wasser versorgen. Die Herrschaftsgebäude und die Kathedrale wurden im 18. Jahrhundert errichtet.
Die als Catedral de la Virgen Maria de la Concepción Immaculada geweihte Kathedrale Havannas (auch schlicht Catedral de San Cristóbal oder Catedral Colón genannt) wurde 1748-1778 unter den Jesuiten erbaut und nach deren Vertreibung von den Franziskanern fertiggestellt. Beeindruckend ist die Muschelkalkfassade mit ihren beiden asymmetrischen Türmen. 1796 erhielt sie ihren heutigen Namen zu Ehren von Christoph Kolumbus (andere Deutungen des Namens gibt es auch), dessen Gebeine angeblich bis 1898 hier begraben waren.
Die Grundform der Kirche entspricht einem Kreuz, das im hinteren Bereich und an den Seiten von acht Kapellen flankiert wird. Der klassizistische Innenraum wirkt schlicht. Der Hochaltar aus dem frühen 19. Jahrhundert wird dem Italiener Giuseppe Bianchini zugeschrieben. In diesen integriert ist die Statue der Heiligen Jungfrau. Die Christopherus-Statue, geschaffen 1636 vom Spanier Martín de Andújar, befindet sich rechts neben dem Altar.
Papst Johannes Paul II. hielt am 25. Januar 1998 einen Gottesdienst in der Kathedrale ab. Seit seinem Besuch ist der 25. Dezember wieder Feiertag in Kuba. Er war ursprünglich von der Revolutions­regierung abgeschafft worden.
Am 19. September 2015 zelebrierte Pabst Franziskus in der Kathedrale eine Vesperfeier mit Priestern, Ordensleuten und Seminaristen.
Die Kathedrale ist seit 1982 UNESCO-Weltkulturerbe.

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