Twin O Caulin


Premium (Pro), Köln

Three columns II

Köln, Mediapark

Commentaire 18

  • cremerandreas 03/05/2020 21:41

    Gefällt mir sehr gut: die drei senkrechten Säulen mit den parallelen Schattenrändern (mit weichem Übergang) und der schrägen Kante dahinter, die durch ihren Verlauf Spannung erzeugt und das Bild aufwertet. Wenn ich genau hinsehe, meine ich sogar, dass sich Farbe und Helligkeit auf den Säulen minimal unterscheiden, was das gesamte Arrangement sogar ein bisschen lebendig macht. LG
    Andreas
  • Matteo70 01/05/2020 19:50

    bin ganz beim Fotografen...Sich selber treu sein und seine Kunstwerke so zu zeigen wie sie auch entstanden sind, ist für mich oft höher anzusiedeln als der Hang zum Perfektionismus. Schließlich ist Fotografie eine Ausdrucksform der Kunst und der Geschmack liegt auch immer im Auge des Betrachters.
  • Silly_E 01/05/2020 12:18

    ganz mein Geschmack und ganz offensichtlich absichtlich unausgerichtet und gerade deshalb meiner Ansicht nach interessant!
    L. G. Silly
  • Joachim Kiner 01/05/2020 8:55

    Ich mag dieses Motiv sehr - aber ich finde, dass diese Arbeit deutlich an Qualität gewänne, würdest Du sie perspektivisch entzerren bzw. ausrichten (Senkrechte!).
    Liebe Grüße
    Joachim
    • Joachim Kiner 02/05/2020 12:57

      Mir geht es wie Dir, Twin.
      Ich schätze diese Form des Gedankenaustauschs sehr, weil Du argumentierst, also nicht einfach nur behauptest, sondern auch begründest. Wenn ich Deine Antwort lese, stelle ich fest, dass uns wesentlich mehr eint als trennt. Ich bin, wie Du, absolut dagegen, Fotos so zu manipulieren, dass sie letztlich Fälschungen sind.
      Es käme für mich nie in Frage, bspw. einen Himmel gegen einen anderen auszutauschen, weil ich damit einen spektakulären Effekt erzeuge.
      In so einem Fall ziehe ich es vor, ein derart "verunglücktes" Foto - wenn möglich - ein zweites Mal zu schießen. Ich halte es aber durchaus für legitim, Helligkeit, Schärfe oder Kontrast so anzupassen, dass sie in etwa die Stimmung wiedergeben, die bei der Aufnahme - rein subjektiv natürlich - zu spüren und zu fühlen war. Unsere gegenseitige Wertschätzung zeigt mir außerdem, dass wir thematisch/konzeptuell auf ähnlichen Pfaden wandeln.
      Deshalb bin ich ebenfalls gespannt auf alle weiteren "Diskussionen", die wir sicher noch führen werden.

      Herzliche Grüße und ein schönes Wochenende
      Joachim :-)
    • s. monreal 02/05/2020 13:32

      Hallo zusammen,
      letztendlich ist es doch eine Frage des Umgangs mit neuen Möglichkeiten in der Fotografie (und weit darüber hinaus). Meiner Ansicht nach ist es legitim Bilder zu einem neuen zusammenzusetzen. Nur sollte es auch kenntlich gemacht sein. Collagen habe ich schon in der Grundschule gemacht (aus den guten alten Katalogen von Otto, Quelle, Neckermann :)). Auch ist das Spiel mit Licht, Kontrasten und Farben in meinen Augen (oder in meinen Bildern (?)) erlaubt. Das passierte auch schon in der Dunkelkammer zu Analogzeiten. Außerdem möchte ich die Interpretation der eingefangenen Lichtwerte nicht alleine dem Computer in meiner Kamera überlassen. Und es gibt noch einiges mehr, das in einer Dunkelkammer gemacht werden kann und das man vor der Digitalisierung als Kunst oder Handwerksleistung angesehen hat.
      Ich glaube es geht uns doch darum, dass wir nicht fuschen, täuschen und blenden wollen (die Frage ist nur, ob das z. B. in der Malerei bzw. wahrscheinlich in allen Kunstrichtungen nicht schon immer gemacht wurde?). Und es ist richtig - die Übergänge sind fließend und die Grenzdefinition Diskussionsstoff. Ein Richtig und Falsch wird es aber meiner Meinung nach nicht geben
      Wie auch immer...
      Viele Grüße und ein schönes Wochenende
      Stephan
    • Joachim Kiner 02/05/2020 17:19

      Hallo Stephan,
      Collagen nehme ich von dem, was ich weiter oben sagte, natürlich aus. Es handelt sich hier schließlich um eine eigenständige Kunstform, in der arrangiert und zusammengeklebt wird. Mir - und auch Twin, wenn ich Ihn richtig verstanden habe - geht es vielmehr um die Aufnahmen, die keinerlei Hinweis auf Änderungen enthalten und sich als "echt" ausgeben. Das berühmteste Beispiel für eine solche Manipulation ist das im Jahr 1920 entstandene Foto, das Lenin mit Trotzki und Kamenew vor dem Bolschoi Theater in Moskau zeigt. Sieben Jahre später - Trotzki und Kamenew hatten den Machtkampf in der KPdSU gegen Stalin verloren und wurden liquidiert - sind an der Stelle, an der Trotzki und Kamenew standen, die Stufen einer Holztreppe zu sehen. Das wäre natürlich nie aufgefallen, wären alle Originale vernichtet worden.
      Viele Grüße
      Joachim
    • s. monreal 02/05/2020 20:00

      Sag ich doch ;)
  • Rpix 01/05/2020 8:13

    Toller Bildaufbau. Gruß Rolf
  • Yuri ARTWORK 30/04/2020 22:04

    Minimalistisch gut und hervorragend dein Blick auf sowas. ++
    Schnitt, Farben, Linien. Perfekt abgestimmt.

    LG Yuri