Retour à la liste
California Nebel, Plejaden und viel galaktischer Cirrus - NGC 1499 to M45 Widefield

California Nebel, Plejaden und viel galaktischer Cirrus - NGC 1499 to M45 Widefield

dreamdiver.fb


Premium (Basic), Rottendorf

California Nebel, Plejaden und viel galaktischer Cirrus - NGC 1499 to M45 Widefield

Nach mehr als zwei Jahren neu bearbeitet und am Ende viel mehr herausgeholt - ein Widefield, dass den California-Nebel, Plejaden und viel galaktischen Cirrus, v.a. Richtung südlichem Taurus hin zeigt.
Außerdem sieht man oben, zentral, eingebettet im Cirrus noch ein wenig "zartes" Rot: Das Gebiet von IC 348, ein Nebel mit Sternentstehungsgebiet.
Die Aufnahmen entstanden am 29.11.2016 am Kreuzberg bei Nordheim und am 04.12.2016 auf der hohen Geba, bei im Schnitt flauschigen -11 °C.
- Kreuzberg - 40 x 7,5 Minuten, hohe Geba - 12 x 10 Minuten, in PI gewichtet gestacked nach Belichtungszeit - Gesamt: 7 Stunden
- mit der EOS700Dmod. mit IDAS Clipfilter, ISO400, Sigma Art 50mm 1.4 Objektiv, bei F3.5
Weitere Bearbeitung in PixInsight und ein wenig "Kosmetik" in Lightroom am Ende.

Commentaire 4

  • Latigid Wolfgang 03/05/2019 23:16

    Eine fantastische Astroaufnahme tolle Arbeit !!++

    Gruß  Wolfgang
  • Conny11 24/02/2019 21:20

    Das ist ja super.. danke für deine Erklärung zum Bild.
    LG von Conny
  • dreamdiver.fb 24/02/2019 18:25

    Beim niedriger stehenden Orion hatte ich von Meiningen noch jede Menge Lichtverschmutzung als Gradienten auf dem Bild, wesentlich weniger durch den höheren Stand am Himmel, aber immer noch sichtbar auch bei diesem Bild. Das ganze wurde auf der hohen Geba noch etwas verstärkt, es war zeitweise nicht die beste Durchsicht und an der Luftfeuchtigkeit streut der Lichtschlonz doch etwas mehr.
    Aber die Verhältnisse sind um Welten besser als bei mir in der Nähe auf dem Kreuzberg bei Nordheim/Volkach ( ja hier gibt es auch einen Kreuzberg  :) )
    Zudem werden die Sterndurchmesser etwas kleiner im Bereich der Ha-Nebel, denn bei der Bearbeitung saufen diese Widefield Aufnahmen in der Flut der Sterne regelrecht ab nach dem Stacking! Mit Hilfe einiger Masken und Tooling in PixInsight kann man da etliches machen - aber auch das hat irgendwann Grenzen und die Verluste im Bild werden sichtbar. 
    Das mit den Filtern ist immer so eine Sache, aber bei einigen Objekten muss man sagen ich kann ca. doppelt solange Belichten mit dem LPS D1 z.B. und nicht ich muss! Ich Gewinne dadurch mehr Kontrast in den Objekten und muss weniger an den Schrauben drehen in der EBV.

    Grüße,
    Florian
  • Hartmuth Kintzel 24/02/2019 18:08

    Die dunklen Staub- und Molekül-Wolken heraus zu arbeiten ist immer eine Herausforderung. Das hast Du super hinbekommen!!

    Ich hätte da aber noch eine andere Frage:
    Die Verhältnisse am Kreuzberg kenne ich nicht, wohl aber die auf der hohen Geba.
    Warum verwendest Du dort einen IDAS-Filter?
    Der Himmel ist definitiv dunkel genug, das man gut ohne Lichtverschmutzungsfilter auskommt. Der Filter schluckt etwa 50% Belichtungszeit.

    Grüße
    Hartmuth