KHMFotografie


Premium (World), Kaiserstadt / GosLar in NDS

Klosterwald - Wald " Gott zu Gefallen... "

Nikon D 800 / Sigma 12 - 24@ 12 mm / F 10 / ISO 250/ Aufnahmemodus M / 1/2 Sek / 0 EV / Stativ / Einzelaufnahme / ... Entwickelt mit silkypix developer studio 11 pro und BEa Photoshop CC/ .2022

auf Fototour in Baden Württemberg und Bayern Andreas Liwinskas

 Mein "Blick zur Orgel" im Heilig kreuz Münster Rottweil
Mein "Blick zur Orgel" im Heilig kreuz Münster Rottweil
Andreas Liwinskas
Mein "Blick zum Chor" im Münster Zwiefalten
Mein "Blick zum Chor" im Münster Zwiefalten
Andreas Liwinskas
Mein "Blick nach oben" in der Kapellenkirche Rottweil
Mein "Blick nach oben" in der Kapellenkirche Rottweil
Andreas Liwinskas

Das Kloster Wald ist eine ehemalige Zisterzienserinnenabtei in der Gemeinde Wald im Landkreis Sigmaringen in Baden-Württemberg. Mittlerweile ist es ein Benediktinerinnenkloster, an das die Heimschule Kloster Wald angeschlossen ist.

Älter als das Kloster Wald ist das namensgebende Dorf Wald. Ursprünglich ein Besitz der Pfullendorfer Grafen, gelangte Wald durch den Erbschaftsvertrag Rudolfs von Pfullendorf zwischen 1168 und 1176 an Kaiser Friedrich Barbarossa. Von den Staufern gelangte das Dorf an die Herren von Fronhofen, die es im Jahre 1212 an den staufischen Reichsministerialen Burkard von Weckenstein (um 1180 bis nach 1241) verkauften, der im selben Jahr zu Gunsten seiner Schwestern Judintha und Ita von Weckenstein, die beide schon Zisterzienserinnen waren, das Kloster gründete. Judintha, die ältere der beiden Schwestern, wurde als Äbtissin, Ita als Priorin eingesetzt. Die Ministerialen gehörten der unteren Adelsschicht an. Das Geschlecht der Weckensteiner hatte seinen Stammsitz im Schmeietal zwischen Oberschmeien und Storzingen. Ritter Burkard von Weckenstein erwarb am 21. März 1212 für 55 Mark Silber das „praedium Wald“ von einem vornehmen Mann namens Ulrich von Balbe sowie seiner Mutter Adelheid und seiner Schwester Gertrud, auf dem sich bereits eine kleine Kirche („Ecclesiola“) befand, welche die Pfarrrechte besaß und an den Käufer überging. Das Geschlecht derer von Weckenstein erlosch bereits 1383.

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts entstanden viele Frauenklöster. Die Platzwahl für den Konvent erfolgte zwar nicht ganz nach den Vorschriften des Zisterzienserordens, die den Bau von Abteien in Städten, festen Plätzen, Dörfern und überhaupt in der Nähe von weltlichen Siedlungen untersagten; jedoch stimmte die Lage des neuen Klosters mit Hinblick darauf, dass es sich um einen Frauenkonvent handelte, weitgehend mit den grundsätzlichen Forderungen überein. Das Kloster befand sich weit entfernt von Städten, in einer von weltlichem Getriebe vergleichsweise unberührten Gegend, die dünn besiedelt war. Seine Umgebung war sehr waldreich und ganz von landwirtschaftlicher Tätigkeit bestimmt und entsprach damit recht gut den Zielen des Zisterzienserordens, in Weltabgeschiedenheit durch eigene Handarbeit, durch Ackerbau und Viehzucht zu leben und Gott zu dienen.

Das Kloster in Wald war das erste Zisterzienserkloster, das im Raum Oberschwaben gegründet wurde. Auf Bitten der Nonnen sowie des Papstes Honorius III. und durch Vermittlung Burkhards von Weckenstein wurde das Kloster Wald anfangs der Reichsabtei Salem als Tochterkloster unterstellt und bereits 1217 durch Unterstützung des Salemer Abts Eberhard von Rohrdorf zur Abtei erhoben

Commentaire 24