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Peter van Bohemen


Free Account, Schiefbahn

Molendriegang

In 1668 wurde mit der Trockenlegung des Torfgrundes begonnen. Durch den zuvor erfolgten Abbau des Torfbodens entstanden Mulden, wodurch tiefe Stellen im Land zurückblieben, in denen sich ständig Wasser sammelte und stehen blieb.
Im März 1671 wurde der Bau der Mühlen beauftragt. Die Kosten pro Mühle betrugen 6000 Gulden.
Zu Beginn wurden 8 Mühlen gebaut, die in 2 Vierergruppen in südlichem und nördlichem Gang mit der Entwässerung begannen.
1679 wurde eine Mühle des südlichen Ganges abgerissen. Dadurch entstand der südliche Mühlendreigang.
1688 wurde ebenfalls am nördlichen Gang eine Mühle abgerissen. Dadurch entstand der "Driemanspolder" mit 2 "Driegange".
Diese Anordnung wurde bis 1875 beibehalten. Hier wurde eine dampfangetriebene Pumpe im Driemanspolder installiert. Der südliche Mühlengang wurde außer Betrieb genommen und abgerissen. Der nördliche Mühlengang mit der Dampfpumpe arbeitete bis 1951.
1951 wurde eine elektrische Pumpe installiert und die Mühlen wurden als Reservepumpen belassen.
Der Mühlengang besteht aus 3 mit Rietdach bedeckten Mühlen. Die ersten beiden Mühlen sind seit 1672 erhalten. Die letzte Mühle wurde 1903 neuerbaut, nachdem ihr Vorgänger durch Feuer zerstört wurde. Die Baukosten betrugen um 1903 an die 16.000 Gulden.
Die Mühlen stehen untereinander in Verbindung, um den Höhenunterschied zwischen Polder und Busum-Wasser (höher gelegener Teil) zu überbrücken. Die Mühlen pumpen das Wasser stufenweise nach oben und deswegen spricht man von einer Stufenentwässerung. Zwei der drei Mühlen sind mit internen eisernen Schaufelrädern ausgestattet. Die unterste Mühle hat seit 1945 eine offene Zentrifugalpumpe. Alle Mühlen werden noch regelmäßig in Betrieb genommen.
Die Mühlen werden bewohnt, und sind nicht zu besichtigen.

DRI - D90

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