Raumfähre „Buran“

Prototyp für Testflüge in der Atmosphäre

Mit der „Buran“ („Schneesturm“) wollte die Sowjetunion in den 70er- und 80er-Jahren dem amerikanischen Space Shuttle etwas Gleichwertiges entgegensetzen. 1976 begann die Entwicklung der Raumfähre, deren Design dem Space Shuttle verblüffend ähnlich ist. Bei der „Buran 002“, die nun ins Speyerer Museum kommt, handelt es sich um einen Prototypen, mit dem die russischen Konstrukteure die Flugeigenschaften unterhalb der Schwelle zum Weltraum erproben wollten. Insgesamt 25 Testflüge wurden mit der „Buran 002“ zwischen 1984 und 1988 durchgeführt.

Die Raumfähre sollte bis zu 30 Tonnen Nutzlast und bis zu zehn Kosmonauten an Bord nehmen und so vor allem die russische Raumstation „Mir“ mit Nachschub versorgen. Früher als die USA realisierten die Sowjets allerdings, dass sich die erhoffte Kostensenkung mit den wiederverwendbaren Raumfähren nicht realisieren ließ. Aufgrund der enormen Kosten wurde das „Buran“-Programm nach dem Ende der Sowjetunion eingestellt, noch bevor der Regelbetrieb begann.

Die weitgehend ungeplante Weltreise der „Buran 002“ hatte im Jahr 2000 begonnen. Damals war das Raumschiff von Russland als Ausstellungsstück für die Olympischen Spiele in Sydney nach Australien gebracht worden. Nach dem Ende des Ereignisses reiste das Raumfahrzeug für eine weitere Ausstellung ins Königreich Bahrain. Nach dem Ende dieser Schau im Jahr 2002 wurde die „Buran“ zunächst in Bahrain eingelagert.

Die technischen Daten Buran.

Maße
Gesamtlänge 36,37 m
Rumpflänge 30,85 m
Maximale Rumpfbreite 5,5 m
Höhe auf der Landerampe 16,35 m
Flügelspannweite 23,92 m

Start
Maximales Gewicht beim Start 105 t
Einschließlich max. Frachtgewicht 30t

Mannschaft
Während der Flugtest (mit Schleudersitz) 2 Personen
Max. geplant für Einsätze im All 10 Personen
Mit zusätzlicher Behausung im Frachtraum

Dauer der Einsätze
Normale Mission, geplant 7 Tage
Maximale Einsatzdauer mit zusätzlichen Benzintanks, geplant 30 Tage
Mögliche Umrundungen 50
Neigungswinkel 7°-110°
Einsatzhöhe 250-500 km
Maximale Einsatzhöhe 1.000 km
Manövrierkraft des Motors (im Vakuum) 8,3 t

Landung
Normales Landegewicht 82 t
Einschließlich Frachtgut 15 t
Mit einer Landegeschwindigkeit von 312 km/h

Maximales Landegewicht 87 t
Einschließlich Frachtgut 20 t
Mit einer Landegeschwindigkeit von 360 km/h

--- NUR LOBEN ---
Ist wie reinkommen, ohne Guten Tag zu sagen !

Unterwegs mit Fidibauer und Edwin Lukas im Technikmuseum in Speyer.


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Ein Schiff wird kommen...
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