Andreas Hosse


Premium (Complete), Bilder-Welten/Bayern

UNESCO-Weltkulturerbe






Das Taj Mahal wird innerhalb der nächsten Jahre einstürzen – sofern nicht bald etwas unternommen wird, um sein Fundament auszubessern. Das ist die düstere Prognose von Umweltschützern, wie die britische Zeitung „Daily Mail“ online berichtet

Das Taj Mahal thront auf einem kleinen Hügel am Ufer des Yamuna. Der Fluss ist gezeichnet von den negativen Auswirkungen , die das rasante Wachstum Indiens mit sich bringt. So leiten Industrie und viele kleinere Betriebe flussaufwärts des Mausoleums Wasser des Yamuna ab – mit der Folge, dass der Wasserpegel von Jahr zu Jahr mehr sinkt. Zugleich nimmt die Verschmutzung des Flussbettes rapide zu.

Ein weiterer Faktor ist, dass Bäume abgeholzt wurden, um Platz für neue Straßen zu schaffen. Zuvor hatten die Bäume Stadt und Grabmal vor den regelmäßig einsetzenden, heftigen Sandstürmen geschützt. Heute fegen diese ungehindert über das Taj Mahal hinweg und hüllen es in eine Dunstglocke aus Sand und Staub.

Das Fundament verrottet

Nun schlägt eine Gruppe von Kunsthistorikern, Umweltschützern und Politikern Alarm. Sie weisen darauf hin, dass das Fundament des Mausoleums aufgrund der veränderten Bedingungen zerbrechlich geworden ist und allmählich zerfällt. So sollen im vergangenen Jahr Risse in Teilen des Grabmals aufgetaucht sein und die vier Minarette, die das Monument umgeben, erste Anzeichen zeigen, sich zur Seite zu neigen. Nach Ansicht von Experten muss schnell gehandelt werden, um eine Katastrophe zu verhindern.

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Papa ist der Größte
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Andreas Hosse

Commentaire 3

  • Alexander Dacos 27/02/2021 15:50

    Ich würde es noch entzerren. :-)
  • Grabinu 27/02/2021 13:08

    tolle Bearbeitung und dass mit so wenig Touristen - alle wegretuschiert ? Ganz toll und wenn es stimmt, was du schreibst, dann auch irgendwann Zeitgeschichte. Wollen wir hoffen, dass noch was gerettet wird. LG Uli
  • Thorsten aus Berlin 27/02/2021 12:34

    Interessant auch deine Bemerkungen zum Hintergrund dieser tollen Aufnahme. Fotografisch wirkt das ganze Bild wie eine Erscheinung im Traum, was ja auch zur Beschreibung insofern passt, dass man sich hoffentlich nicht nur im Traum später an diese Erscheinung erinnert. Allerbeste Grüße Thorsten