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Premium (World), Kaiserstadt / GosLar in NDS

*** Via Dolorosa ***

Nikon D 800 / Sigma 24 -105@ 82 mm / F 8 / ISO 250 / Aufnahmemodus M / 5 Sek / 0 EV / Stativ / Einzelaufnahme / ... Entwickelt mit LR CC und BEa Element / 24.11.2018

*** Impressionen aus der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Gehrden ***
*** Impressionen aus der Pfarrkirche St. Peter und Paul in Gehrden ***
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*** Via Dolorosa ***
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*** Via Dolorosa ***
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*** Via Dolorosa ***
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hier endet die Serie vom Leidenswegs Christi..... vielen Dank für das Interesse...

Schon die frühen Christen suchten die Orte in Jerusalem auf, die Jesus Christus auf seinem Leidensweg passierte, um dort zu beten, dem Leiden und Sterben Christi zu gedenken und selbst mitzufühlen, wie er gelitten hat. Ursprünglich gab es nur zwei Stationen:

die Burg »Antonia« als Ort der Verurteilung Jesu durch Pontius Pilatus und
den Hügel Golgota (auch Golgotha oder Golgatha), wo Jesus gekreuzigt wurde.
Der Weg, der diese beiden Orte miteinander verbindet, wird »Via Dolorosa« (lat. Der schmerzensreiche Weg, Leidensweg) genannt und führt durch die Straßen der Altstadt Jerusalems. Im Laufe der Zeit wurde der Passionsweg um weitere Stationen ergänzt, damit die Gläubigen den Weg Jesu möglichst genau nachgehen konnten, wobei die genaue Lage der einzelnen Orte entlang der »Via Dolorosa« heute nicht mehr eindeutig historisch bestimmbar ist.
Im 14. Jahrhundert waren zunächst sieben Kreuzwegstationen üblich, die an die sieben römischen Stationskirchen und die sieben Tagzeiten des Stundengebets erinnerten. Um das Jahr 1600 umfasste der Kreuzweg bereits 12 Stationen, die letzten beiden Stationen der Kreuzabnahme und der Grablegung wurden 1625 vom Franziskaner Antonius Daza angefügt.
Bis heute gehören zu einem Kreuzweg 14 Stationen, die singend oder betend abgeschritten werden. Einige Kreuzwege enthalten mit der Auferstehung Jesu eine 15. Station. Die meisten der beschriebenen Szenen folgen der biblischen Passionsgeschichte, einige werden nicht ausdrücklich in der Bibel erwähnt.

Da nicht alle Menschen ins Heilige Land pilgern konnten, entwickelte sich im Mittelalter bald der Brauch, die Jerusalemer »Via Dolorosa« an anderen Orten nachzubilden. Es wurde ein Weg angelegt, oftmals in der exakten Länge des Prozessionsweges in Jerusalem. Meistens führte er in Anlehnung an den Hügel Golgota einen Berg hinauf, den sogenannten Kalvarienberg. Ab 1700 wurden zuerst in den Kirchen des Franziskanerordens, später auch in anderen katholischen Kirchen, die einzelnen Kreuzwegstationen in Wandbildern dargestellt. Der Franziskanermönch Leonhard von Porto Maurizio entwickelte eine Gebetsanleitung, nach welcher auch heute noch die Kreuzwegsandachten gebetet werden.

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