Ce site internet utilise des cookies afin de fournir différentes fonctionnalités, de personnaliser les annonces et d'analyser les accès. En utilisant ce site internet, vous acceptez l’utilisation de cookies. Informations complémentaires  OK

Quoi de nouveau ?

Jean Albert Richard


World Membre, Runkel

Schloß Runkelstein

Rund 900 kilometer von Runkel-an-der-Lahn entfernt, gibt es ein Schloß Runkelstein. Bis auf die Ähnlichkeit der Namen besteht
dennoch kein bekannter Zusammenhang zwischen den beiden
Burganlagen.

Schloß Runkelstein (Castel Roncolo)

(aus dem Buch „Castelli dell’Alto Adige“ übersetzt)

In der unmittelbaren Umgebung von Bozen, auf einem felsigen Steilhang am Talausgang des Sarntals, erhebt sich ein der typischsten und besterhaltenen Schlösser des oberen Etschtals. Es wurde erbaut im Jahre 1237 im Auftrag von Federico e Berale von Wangen, mit der Genehmigung vom Bischof von Trient, und einmal zerstört im Jahre 1277, durch einen Angriff von Meinhard von Tyrol.
Die Gebrüder Nicola und Francesco Vintler haben es im Jahre 1385 gekauft, und für den Wiederaufbau der zerstörten Teile des Gebäudes gesorgt:
Dazu wurde der „Staatspalast“ angebaut.
Als Nicola Vintler im Jahre 1413 ohne Erben starb, kam das Schloß in die Hände von verschiedenen adligen Familien, darunter die von Sigismund von Österreich, der es 1538 der Familie von Lichtenstein überließ. Schloß Runkelstein blieb etwa zwei Jahrhunderte in derer Besitz, bevor die bischöfliche Kurie von Trient es übernahm.
Im Jahre 1880 war das Innere des Schlosses in einem ziemlich erbärmlichen Zustand. Der Erzherzog Johann Salvator kaufte es, und schenkte es dem Kaiser Franz Josef: dieser beauftragte den Architekten des Wiener Doms, Friedrich Schmidt, mit der Restaurierung, und 1893 wurde Schloß Runkelstein der Stadt
Bozen übergeben, mit der Verpflichtung der Instandhaltung des Gebäudes.

...

Laut einer alten Legende wurde ein großer Schatz unter dem Schloß Runkelstein versteckt, den nur in der Dunkelheit der Nacht erreichbar ist. Dennoch sind alle, die versucht haben den Schatz zu finden, von einem schrecklichen Geist verjagt worden, der aus den Felsen herausgekommen ist, und sie zu einer überstürzten Flucht gezwungen hat. Und wenn die Legende die Wahrheit sagt, ist der Schatz immer noch da, in einer dunklen Höhle mitten in den Porphyrfelsen...

Dieses Bild, das auf Papier wesentlich besser wirkt als hier, kann
ab dem 19.06.2006 vier Wochen lang bei der Runkler Filiale der
Kreissparkasse Weilburg gesehen werden, als Bestandsteil einer
Fotoausstellung.

Commentaire 1

  • M. Bock 18/06/2006 16:28

    klasse foto!
    und die information zu diesem bild noch besser!!
    mfg.
    michael