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Kloster Lorch I

Das Benediktinerkloster Lorch wurde um 1102 von dem Staufer Herzog Friedrich I. gestiftet. Lorch diente den Staufern als Grablege. Doch nicht nur Mitglieder der mächtigen Herrscherfamilie liegen in der Klosterkirche begraben. Auch andere Adelige aus der Region stifteten Grabmäler für ihre Angehörigen.
Auffällig in der Mitte des Kirchenschiffs steht die Staufer-Tumba. Der spätgotische Sarkophag, geschaffen von einem Bildhauer aus Göppingen, enthält die prominenten Toten der Klosterkirche. Zwei der vier Eckfiguren tragen ein Kirchenmodell – es handelt sich also um die Stifter des Klosters, Herzog Friedrich und Agnes von Waiblingen oder um deren Sohn, König Konrad III., und seine Frau Gertrud. Die Grabplatte zeigt das Staufer-Wappen mit den berühmten drei Löwen, heute noch Teil des Landeswappens von Baden-Württemberg.
10.03.2020

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